20161118: Der neue Smart Fortwo Electric Drive im Test

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  • Zitat


    Im Segment der Elektroautos geht es derzeit zu wie früher beim Autoquartett: Wer bietet mehr Reichweite? 400 Kilometer ruft Opel für den Ampera-e auf, gar 500 soll der Jaguar I-Pace ab 2018 schaffen. Angesichts solcher Zahlen steht der neue Smart Fortwo Electric Drive (kurz ed) auf den ersten Blick im Abseits: Lediglich 160 Kilometer sind nicht wirklich der Super-Trumpf. Ob der Elektro-Smart trotzdem überzeugen kann, klärt unser Test.


    Begrenzter Platz für Strom
    Eines sollte nicht vergessen werden: Der alte Fortwo Electric Drive war Elektroauto-Marktführer in Deutschland. Inzwischen ist die Konkurrenz größer geworden, weshalb Smart das Strom-Portfolio um den Forfour erweitert. Trotz längerer Abmessungen ist aber auch hier der gleiche Akku wie im Fortwo verbaut: 17,6 Kilowattstunden sind ein Plus von 1,5 Kilowattstunden gegenüber dem Vorgänger. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 96 Flachzellen von LG wiegt "nur" noch 160 Kilogramm und befindet sich im Unterboden des Fahrzeugs. Angesichts der winzigen Länge von 2,70 Meter beim Fortwo geben die Ingenieure offen zu, dass schlicht kein Platz für größere Akkus da ist. Positiv: Smart garantiert den maximalen Energiegehalt der Batterie über acht Jahre oder 100.000 Kilometer, ein möglicher Wechsel wäre gratis. Außerdem wird für den Stromspeicher keine zusätzliche Miete verlangt.


    Vollständiger Bericht: http://www.auto-news.de/test/e…-Daten-und-Preis_id_39262

  • Danke für den Link.


    Für 80 % meiner Fahrten wäre 160 km ausreichend.
    Stromanschluss in meiner Garage ist vorhanden - incl. Starkstromanschluss.


    Leider bräuchte ich für die 20 % (in Sinne der ANZAHL der Fahrten) dann ein Zweitwagen mit "richtiger" Reichweite.
    Schade, daß wir bei uns zu Hause beide "Vielfahrer" sind - sonst hätte ich einen Stromer für meine Bürofahrten und Bowlingeinsätze.


    PoWder

  • Für uns käme ein E-Smart nicht in Frage, weil wir damit mangels ausreichender Reichweite an keinem Treffen teilnehmen könnten.
    Da der Smart jedoch als Stadtfahrzeug gedacht ist, wird er bestimmt einige umweltbewusste Anhänger finden, die ihn als Pendlerfahrzeug nutzen oder auch Firmen im Kurzstreckenverkehr.
    Der zweite Nachteil ist, allerdings bei allen E-Fahrzeugen, die lange Ladezeit.
    Und dann ist da noch der Anschaffungspreis, der bei der Konkurrenz aber auch nicht moderater sein dürfte. Da nützt auch eine staatliche Prämie nicht viel.
    Ausserdem fehlt die Infrastruktur, um das Elektroauto für die breite Masse tauglich zu machen. Ich stell mir dabei immer ein 20-stöckiges Hochhaus vor, davor jede Menge E-Autos und aus den Fenstern hängen hunderte von Verlängerungskabeln zu den Autos.


    Wenn die Akkus beim Smart 160 kg wiegen und nur für 160 km Reichweite sorgen, dann müssten beim Jaguar, der ja viel größer und schwerer ist, die Akkus bestimmt 600-700 kg wiegen, weil das Akkugewicht die Reichweite auch nochmal reduziert.
    Wären beim 453 nicht 2 Radnabenmotoren sinnvoll? Dann wäre der komplette Motorraum noch frei für Akkus.