Beiträge von Fatzkiste

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    ...ja, ich habe das schon gelesen. Das "Problem" ist nur, dass der Gesetzgeber hier ja schon tätig war - entgegen der eigentlich deutlich felexibleren EU-Verordnung. Bis vor zwei Jahren war das gar kein großes Thema. Im GoingElectric Forum gibt es dazu mehrere Threads. Der Gesetzgeber hat also genau all diese Punkte "gelöst". Die Kosten trägt der Betreiber, die Netzauslastung müssen die EVUs regeln und die Nutzung - also wer wo solch ein Ding stellen darf - regeln die Kommunen. Es war mal problemlos... ...weil es nicht geregelt war.


    Gegen diesen EU-Vorschlag ...


    https://www.mobilegeeks.de/new…tionen-neubauten-pflicht/


    ...laufen sich die Bauherren, die daran kein Interesse haben, gerade warm, denn absurderweise soll diese Regelung nur für Einfamilienhäuser gelten, und nicht für Mehrfamilienbauten.


    Die Eingangsfrage des Artikels lautet ja: "Ändert sich das mit der neuen Koalition?"


    Dazu ist dann diese Absichtsbekundung die einzig interessante Stelle im Koalitionsvertrag.
    Zitat aus:


    http://www.handelsblatt.com/do…alitionsvertrag_final.pdf


    (Hier schlecht lesbar, deshalb im Link ab Zeile 3523)



    3523
    Deutschland deutlich voranbringen und die bestehende
    Förderkulisse, wo erforder-3524lich, über das Jahr 2020 hinaus aufstocken und ergänzen. Wirwollenden Aufbau3525einer flächendeckendenLadeundTankinfrastruktur intensivieren. Ziel ist, bis 20203526mindestens 100000 Ladepunkte für Elektrofahrzeugezusätzlich veügbar zu ma-3527chen–
    wovon mindestens ein Drittel Schnellladesäulen (DC) sein sollen. Zudem
    wo
    l-
    3528
    len wir
    die Errichtung von privaten Ladesäulen fördern. Für eine nachhaltige Umste
    l-
    3529
    lung der Busflotten auf alternative Antriebe sind neben den Fahrzeugen auch eine
    3530
    geeignete Ladeinfrastruktur sowie Betriebsmanagementsysteme erforderlich. Den
    3531
    Einbau von Ladestellen
    für Elektrofahrzeuge von Mieterinnen und Mietern sowie
    3532
    Wohnungseigentümer
    innen und Wohnungseigentümer
    n werden wir rechtlich erleic
    h-
    3533
    tern. Außerdem werden wi
    r die gesetzlichen Bedingungen für benutzerfreundliche
    3534
    Bezahlsysteme verbessern.






    ...ja, es wird, und muss sich was ändern. Nur wann und wie, das weiß Keiner. Und das steht ja auch in dem Bericht. Ob der aktuelle Zustand dann nur anders oder besser wird... ...man weiß es nicht, und aus eigener Erfahrung habe ich da meine Zweifel.

    ...muaaahh muuuaahhh, muaahh...


    ...wie ernst es der Gesetzgeber mit mit der Verhinderung der E-Mobilität meint, kann an hier nachlesen...


    Zitat: "In der Verordnung werden ausschließlich öffentlich zugängliche Ladepunkte reguliert. Ladepunkte sind öffentlich, wenn sich der dazugehörige Parkplatz entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf privaten Grund befindet und von einem unbestimmten Personenkreis befahren werden kann. Den Erläuterungen zur LSV nach sind Ladepunkte, die sich „auf privaten Carports oder privaten Garageneinfahrten befinden“, grundsätzlich keine öffentlichen Ladepunkte im Sinne dieser Verordnung (B. Besonderer Teil: Zu Nummer 9)."


    aus:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lades%C3%A4ulenverordnung



    bezugnehmend auf:



    https://www.buzer.de/s1.htm?g=Lades%C3%A4ulenverordnung&f=1



    ...und dann sind da ja noch die Netzbetreiber. Hier mal beispielhaft das Thema 22KW Lader und Niederspannungsvderordnung:


    https://www.e-netz-suedhessen.…r_upload/download/nav.pdf


    Wer also eben mal so einen 22KW Lader auf seinem privaten, angemieteten Stellplatz (der, wie oft üblich bei Mehrfamilienwohneinheiten, oft unbeschrankt öffentlich anfahrbar und zugänglih ist) setzen darf, weil der Vermieter und die Mietergemeinschaft nix dagegen hat, benötigt eine Genehmigung vom Netzbetreiber, muss dann den Aufbau, die Überwachung und ggf. Instandsetzungen von, durch den Netzbetreiber, autorisierten Firmen durchführen lassen, und dies dann alles mit Nachweis und Prüfprotokoll für den Gesetzgeber. Allein bis zum ersten Ladevorgang ist da schon ein hoher vierstelliger Betrag -eher fünfstellig - verbraten worden. Angefangen vom frostsicherem Fundament für die Ladesäule und den Rammschutz, nebst Baugenehmigung (da kann, je nach Lage schon mal "vandalismus-sicher" verlangt werden), bis zum separaten Schaltschrank nach EVU-Norm mit Smart Zähler.


    Wenn es darum geht, solch ein Projekt, dass sich eigentlich ganz einfach, günstig, unkonventionell und trotzdem sicher realisieren ließe, zu blockieren, sind etliche "Verantwortungsträger" sehr kreativ. Wer nun meine obige Beschreibung für "an den Haaren herbeigezogen" hält... ...ein Arbeitskollege, Wohnungseigentümer, wollte das machen, mit Zustimmung der Eigentümergemeinschaft. Sein Versuch sah in etwa so aus:


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    wow, das sind ja ganz neue Erkenntnisse. Die solltest du dringend mal den Produktionsplanern mitteilen.Hambach wäre dann auch das erste Werk, das wirtschaftlich sinnvoll beliebigst produzieren würde.
    Sorry, aber "beliebig" ist schlicht falsch.


    An einer sinnvollen Ausstattung einer Montage ist nicht nur die Teileverfügbarkeit beteiligt. Auch Auslastung einzelner Montagestationen werden klassisch nicht für 100% Solitärfertigung ausgelegt, von den Arbeitsunfällen ganz zu schweigen.
    Da ist Hambach nicht anders als die Mercedes Werke.


    Und nochmal: selbst bei 50 E/d ist der Bedarf für 6 Monate in drei gebaut...

    ...also entweder reden wir aneinander vorbei, oder Hambach (smart) undNeckarsulm (Audi) ist wirklich anders. In beiden Werken laufen auf der Montage alle Farben, alle Motoren, Rechts-Linkslenker, alle Ausstattungsreihen, Elektro- oder Verbrenner, x-verschiedene Reifen- u. Felgentypen. Ähnlich ist dies auch auf diversen Videos in Youtube bei anderen Herstellern zu sehen.


    50 EDs pro Tag in sechs Monaten sind ca. 6.000 ED-smarts. Bereits vor Produktionsstart gab es weltweit tausende Blindbestellungen. Knapp 4.000 ED fortwo wurden als Vorführer, VIPs und Kundenfahrzeuge verteilt. Bleiben noch 2.000 Stück für den Rest der Welt. Aktuell sind die Wartezeiten in Deutschland bei einem Jahr. Das bedeutet theoretisch, dass wohl allein aus Deutschland so vil Bestellungen vorliegen müssen, dass die weltweite Jahreskapazität von aktuell 12.000 Stück nicht ausreichend ist. Um aktuell den Bedarf für sechs Monate in drei Monaten zu bauen, bedarf es folglich einer vielfachen Stückzahl von 50. Oder wie errechnest Du das?


    ...ich hatte es schon anderswo geschrieben... ...ich war im Oktober (nicht das erste Mal) zu einer Werksbesichtigung in Hambach. Die Vermutung in dem Bericht, dass die Akkus der Engpass seien, wurde uns auch seinerzeit bei der Führung so erklärt. Es sind 50 EDs pro Tag. Da wir keine eigene Zellproduktion haben, sondern nur wenige Hersteller in Fernost (bsp. Panasonic) den gesamten Weltmarkt mit Li-Ionen Zellen versorgen, und Diese bereits über ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten, können auch mangels Zellen, in Kamenz nicht genug Akkus zusammen gebaut werden. Solange nicht irgendwo auf der Welt eine weitere große Zellfabrik aufmacht, solange wird es E-Autos nur in homöopathischen Dosen geben. Hier hat die deutsche (europäische) Industrie, einen offensichtlichen Hype - entgegen der Einschätzung diverser Analysten - aus kurzfristigem Quartalsgewinnstreben, verschlafen.


    In Hambach ist es egal, wieviele EDs produziert werden. Das läuft alles auf einer Produktionslinie. Bekäme man dort morgen 10.000 Akkus, könnte man theoretisch (wenn die anderen Zulieferer schnell genug hochfahren) binnen Tagen nahezu komplett auf ED Fertigung umstellen. Man kann in Hambach beliebig auf jede Ausstattung schwenken, so wie auch in anderen Autowerken. Jedes Fahrzeug am Band ist irgendwie individuell und anders in Ausstattung und Farbe... ...wenn Du das meinst.


    Die Händler haben kein Verkaufs "verbot" im juristischen Sinne. Doch wer seine Vorführ ED´s verkauft, bekommt - mangels Kapazität - keinen neuen Vorführer... ...mit der Folge, dass Kunden nicht Probe fahren können. Und wenn der Kunde nicht Probe fahren kann, bestellt er nicht. Und wenn er nicht bestellt, hat der jeweilige Händler ein Problem mit der Erfüllung seiner Marge. Und wenn er seine Marge nicht erfüllt, droht ihm der Entzug der Verkaufslizenz. So gesehen wäre die korrekte Formulierung: "Es vierbietet sich, die Vorführer aktuell zu verkaufen." So lese ich das auch aus dem Bericht heraus, und so hat es mir vor einigen Tagen auch mein Händler gesagt. ...und er hat übrigens ein Verkaufsverbot... ...vom Chef seiner Autohauskette.

    ...wenn man sowas verbindlich bemängeln möchte, dann gilt da noch die gute alte Regel: Ein freundlicher Brief mit der Bitte um Erledigung inklusive Terminnennung bis wann man ein Feedbak mit - ebenfalls Terminnennung - zur Erledigung haben möchte. Das ganze per Post als Übergabeeinschreiben mit Rückschein und der Bitte ebenfalls schriftlich per Post zu antworten. Bei offiziellen Rechtsgeschäften zählt letztlich immer noch das Papier mit Unterschrift.

    Moin
    Komisch
    Uns wurde damals im Werk gesagt das die 70-80 ED s am Tag produzieren

    ...am 2.10.17 wurde dem smart-club e.V. bei der Werksführung in Hambach auf meine Nachfrage gesagt, das aktuell 50 ED täglich vom Band laufen, was sich auch mit der Beobachtung auf dem Fließband vor Ort deckte. Das Problem sei die Akkuproduktion, bekamen wir als Auskunft.


    Im Engangstext, der hier zur Diskussion steht, findet man folgende Passage; Zitat:


    Ihr Einsatz hat jedoch noch einen anderen Grund: Die als Ersatzteile vorgehaltenen Akkus für die Fahrzeuge müssen regelmäßig geladen werden. Daimler versteht ihren Einsatz im Stromspeicher deshalb auch als "lebendes Ersatzteillager". Wird ein Speicher für ein Auto benötigt, wird er der Anlage entnommen.


    Ich zweifle nicht an, dass in dieser Anlage, neben nicht mehr benötigten Ersatzakkus der Serien ED1-3 auch ED4 Akkus liegen. Als Hersteller ist smart verpflichtet, eine Ersatzteilversorgung sicherzustellen. Ob das dann jedoch nachhaltigen Einfluss auf die Produktionszahlen hat, bezweifle ich. 1.440 ED Akkus, wären aktuell 1,5 Monatsproduktionen, oder 12 ED täglich, mehr in der Produktion. Grundsätzlich muss Mercedes erst einmal in die Lage kommen, entsprechend hohe Akkukapazitäten zu produzieren. Auch in Hinsicht auf die anderen Fahrzeugmodelle.


    Insofern, da Mercedes bisher nur den smart als E-Auto im Programm hatte, können die Zellen in dem Energiespeicher nur vom smart sein. Ob dann allerdings auch alle nun und zukünftig verbauten Zellen alleinig vom Typ ED oder auch von anderen Baureihen stammen, erschließt sich aus dem Artikel nicht.

    Soll ich Euch mal richtig ärgern? :)



    ...ich hatte bis Ende letzter Woche einen Leasingvertrag vom Juli für einen ED mit Lieferzeit ca. März/April 2018.
    Den habe ich eben letzte Woche aufgekündigt, und dann einen neuen Leasingvertrag gemacht. Haargenau gleiches Auto, gleiche Leasingbedingungen. Vorraussichtliche Lieferung angeblich (!!) Ende Oktober bis Anfang Dezember 2017. :D


    Wie geht das?
    Ich habe mich seinerzeit für den smart ED entschieden, da mein uralter mcc cdi nächstes Jahr keinen TÜV mehr bekommt. Als ich nun meinen ED bereits bestellt hatte, schlug der Dieselskandal voll zu, und die Hersteller boten ihre Abwrackprämien für alte Diesel an. Also gleich zum Händler und nachgefragt, ob man meinen cdi da nicht noch irgendwie einpflegen könne. Er hat das dann über eine Woche lang versucht hin zu bekommen. Letztlich kam dann von "ganz oben" Bescheid, dass das Buchungstechnisch nicht geht, und man alles neu machen muss. Gesagt getan, und nun bekomme ich für den cdi, dessen Schwacke Restwert aktuell bei 212€ liegt, und der nächstes Jahr ohne TÜV bei 0€ läge, noch 1.000€. Da diese Abwrackaktion nur dieses Jahr läuft, und wohl auch dieses Jahr komplett abgeschlossen sein muss, bedeutet dies, dass ich bis spätestens 31.12.2017 den ED zugelassen haben muss. Dafür hätte man nun ein Sonderkontingent bereit gestellt, dass aus abgeschmolzenen Zuteilungen für andere Länder (EU/USA, etc.) besteht. Deutsche Besteller seien nicht betroffen, da man hier ja die politischen Wünsche erfüllen wolle um möglichst viele E-Autos auf die Straße zu bringen.


    Ob das dann so kommt...? ...ich werde berichten.