Beiträge von alex12249

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    Hallo zusammen,


    viele von euch kennen sicher die sogenannten Android AI Boxen von Herstellern wie Carlinkit, Ottocast und anderen.


    Diese kleinen Geräte laufen auf Android und verbinden sich per USB über Android Auto mit dem Fahrzeug‑Navi. Anschließend kann man innerhalb der Android‑Oberfläche beispielsweise über die AutoKit‑App eine CarPlay‑Verbindung herstellen. Auf diese Weise lässt sich also auf einem ursprünglich nur Android‑Auto‑fähigen Navi trotzdem CarPlay nutzen – zumindest in der Theorie.


    Aber wieso geht das beim Smart nicht?


    Ein normales Samsung mit Android 13 funktioniert wunderbar.


    Ich habe einige bei Amazon bestellt und probiert:


    Ottocast P3 lite mit Android 13:

    Verbindung fehlgeschlagen


    Carlinkit Tbox S2 Ambient mit Android 13:

    Kurz lila Bild dann Abbruch - Fehler


    Dann dachte ich mir, eventuell geht eine ältere Android Version.


    Carlinkit Tbox LITE mit Android 9:

    Verbindung fehlgeschlagen


    Die Boxen lassen sich alle mittels Nadel von nativem CarPlay auf Android Auto Protokoll umstellen, das wurde natürlich beachtet.


    Aber was ist der technische Hintergrund bei dem ganzen, wieso diese nicht funktionieren? Und gibt es eine Box die vielleicht funktioniert?


    Grüße

    Verstehe.


    Damals hatte ich nach dem Kaltstart direkt 14,9 und beim ausrollen auch immer die Spitzen auf 15,1 Volt. Bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb fuhr ich also immer in diesem Bereich, erst nach ca. 20 Minuten Fahrt ging die Spannung auf Mitte 14 Volt und war dann relativ stabil.


    Durch das abschalten von ESM ist es jetzt je nach Bedingungen zwischen 14,5 - 14,7 Volt und relativ stabil. Egal ob aktiv oder passiv.

    Ich konnte damals nicht auf eine rote Ampel zurollen, ohne aktiv Gas geben zu müssen, weil der Smart sonst zu schnell abgebremst hat. Das ist jetzt halt weg, entspanntes ausrollen.


    Verbrauchstechnisch haben wahrscheinlich beide Varianten Vor- und Nachteile, kann ja jeder selbst beobachten und entscheiden.

    Meiner Meinung nach braucht man ESM nach dem Abschalten von Start-Stop nicht mehr. Der Smart hat keine ständigen Motorstarts mehr, und damit entfällt auch der Hauptgrund, die Batterie schnell wieder hochzupushen.

    Hi,


    alex12249: was mir nicht ganz klar ist, ist das für einen Handschalter oder für einen Automaitk? Oder für beide?

    Das konnte ich nicht testen. Mein Test bezieht sich auf Automatik.


    Aber da Start-Stop auch im Handschalter verbaut ist, wird vermutlich auch dort mithilfe von ESM die Lima beim ausrollen kurzzeitig höhere Spannung in die Batterie drücken. Ganz wissen tue ich es aber nicht.

    Aus dem Thread bin ich definitiv raus ... ;)

    Hallo, danke für die Info.


    Ich wollte dich eigentlich noch fragen, ob nach dem Start von deinem Smart oder bei aktiver Fahrt die Batterie- bzw. Boardspannung unter 12 Volt bleibt.


    Weil nach deiner Aussage nur im passiven Fahrbetrieb geladen wird und bei aktiven Fahrbetrieb lädt nichts. Deswegen ist mein Setting nicht Spritsparend, weil bei mir die Lichtschmaschine im aktiven Fahrbetrieb nun auch lädt, was sie ja bei dir nicht tut, richtig?

    Würde mich mal interessieren, kann man ja z.B mit einem Zigarettenanzünder Netzteil mit integriertem Spannungsmesser einsehen.

    Moin zusammen,

    ich hab mich die letzten Wochen ein bisschen mit DDT4All am 453 gespielt und das Fahrverhalten beim Ausrollen optimiert.


    Ziel: weniger Bocken beim Gaswegnehmen, sanftere Übergänge, ggf. mehr „Segeln“.

    Teilweise fuhr der Smart sich wie ein Tesla im One-Pedal-Drive. Kopfnicken inklusive.


    Hier die Varianten, die ich getestet habe – inkl. der Menüpfade in DDT4All.


    1. ESM raus (Energy Smart Management deaktivieren)


    Der Smart 453 hat ESM (Energy Smart Management) vor allem drin, um beim Rollen oder im Schubbetrieb kurzzeitig mehr Generatorlast aufzubauen → Batterie laden, Sprit sparen. Das passt gut zu Start-Stop, weil ESM dafür sorgt, dass die Batterie immer genug Reserve hat, um den Motor bei jedem Halt wieder anzuschmeißen.


    Da wir aber eh alle Start-Stop deaktiviert haben, fällt der Hauptgrund für ESM weg.

    Gekommen bin ich auf das ganze, da mein Pioneer Subwoofer immer ausgestiegen ist. Grund waren Spannungsspitzen über 15 Volt, die über dem Zulässigen Bereich des Subwoofers lagen und zu kurzzeitigen Abschaltung geführt haben. EMS war schuld.


    • Pfad:

      EMM_EDISON_DDT2000 → EMM_AlternatorManagement - Configuration

      Dort die beiden oberen C_B_ESMinhibit auf 1

    Mittel (IMG_8078).png

    • Zusätzlich:

      T4_VS_BCM_DDT2000 -> GEE - Configuration -> E_B_ESMINHIBIT_CF = true

    Mittel (IMG_8081).png

    • Wirkung: Keine Generatorlastwechsel → keine Mini-Ruckler beim Gaswegnehmen.
    • Vorteil: 80 % vom „Bocken“ weg, Motorbremse bleibt.


    2. Floating aktivieren (Kupplung öffnet beim Rollen)

    • EMM_EDISON_DDT2000 -> EMM_AlternatorManagement - Configuration -> C_B_FloatingInhibit_inv = 1 setzen.

    Mittel (IMG_8077).png

    • T4_VS_BCM_DDT2000 → GEE - Configuration -> E_B_FloatingInhibit_CF = false (nicht blockieren).
    • Wirkung: Kupplung trennt im Schubbetrieb-> freieres Rollen, kaum Motorbremse.
    • Vorteil: Segel-Feeling wie Wandler, kein Lastwechselruckeln.
    • Nachteil: Wiedereinkuppeln kann ruckeln, selten. Muss aber nicht


    3. Kombination ESM raus + Floating

    • Pfade wie oben kombinieren.
    • Vorteil: Maximale Laufruhe, sehr „gleitendes“ Fahrgefühl.
    • Nachteil: Deutlich weniger Motorbremse, muss öfter mit Bremse arbeiten.


    Mein Fazit:

    • Nur ESM raus → für mich der Sweet Spot: Sanfter, Motorbremse bleibt, keine Nebenwirkungen.
    • Floating + ESM → am smoothesten, mit kleine Ausnahmen.

    In Kombination mit dem Austausch des Magnetventils, Getriebeölwechsel und neu Adaptierung der Kupplung ein richtiges Neuwagengefühl.


    Grüße