Innenbeleuchtung umbauen auf LED

  • Zum Thema habe ich ein Video gefunden. Interessant war für mich der Umbau der vorderen Innenbeleuchtung. Ich habe zwar die 3 Halogenlämpchen gegen normale LEDs getauscht, im Video ist aber für die mittlere Leuchte ein rechteckiges Leuchtelement verwendet worden, wie ich es noch nirgends gesehen habe. Kennt das jemand und weiß, wo man das beziehen kann?

  • wozu brauchst du den die rechteckigen LED's mit dem ganzen Kabelgewirr dahinter?
    Verstehe ich nicht. Die aus dem anderen Thread sind auch LED's und leuchten den Innenraum vom Fahrzeug genauso gut aus.

    Ja, das Wozu..... Wozu braucht einer eine Ambientebeleuchtung und/oder eine Fußraumbeleuchtung? Ich nicht, ich weiß, daß ich Schuhe anhabe und kenne auch deren Farbe, also wozu ?(

  • Ambiente = Atmosphäre


    Deine Lampen haben bei Dir zu Hause doch auch Lampenschirme, oder sind da nur die nackten Glühbirnen?

  • Hallo,

    ich hole das Thema nochmal hoch.

    Habe meine Innenbeleuchtung jetzt auch gegen LED getauscht. Das Eigenartige ist, das die LED's nach dem Losfahren immer noch leicht leuchten :/ .

    Wenn ich den Schalter auf 0 stelle sind sie dunkel. Ebenso wenn die Steuergeräte runter gefahren sind. Liegt das an den LED's oder ist das normal?

    beim Fahren.jpgEingeschaltet.jpg

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                                            smart 44 Passion 0,9/90PS EZ 07.2018

  • Falls du MOPF-LED-Scheinwerfer verbaut hast mittels Kufatec-Adapterkabel, dann:

    Es gibt eine geschaltete Masse, die die Laderaumleuchte und die Innenraumleuchte zeitgesteuert schaltet.

    Genau diese Leitung geht auch zum H4-Scheinwerfer und steuert dort das sogen. Ambientelicht, sofern der Scheinwerfer das hat.

    Der Kufatec bringt auch einen lustigen Adapter für den 3-poligen Stecker mit, der Pin 3 auf 2 umleitet.

    Wenn der in den MOPF-LED-Scheinwerfer gesteckt wird, dann könnte es sein, dass die geschaltete Masse eben nicht völlig offen ist sondern über den 3-poligen Stecker etwas "Kriechstrom" bekommt. Dann könnte es glimmen.

    Es weiß nämlich niemand, für was genau der 3-polige am MOPF-LED-Scheinwerfer gut ist. Zumindest kenne ich keine Veröffentlichung dazu. Vermutet wird ein Diagnoseanschluss, den aber der alte 453 mangels Fahrzeugsteuergerät gar nicht nutzen kann.

    Wenn dies Szenario zutrifft, dann rate ich zum Ausbau des 3-poligen Kufatec. Stecker trotzedem aufstecken, damit es abgedichtet ist.


    Andernfalls Innen-LED mit Parallelwiderstand benutzen (häufig CAN-tauglich genannt).

  • Ich habe noch die originalen Scheinwerfer drin, allerdings mit Philpps Ultion H4. Die LED's sind CAN-Bus tauglich.

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  • So ähnliche hab ich auch mal probiert die ausleuchtung war aber leider für die Tonne.

    Aber da man das Problem auch mit "Marken" LEuchtmitteln hat, gehe ich mal davon aus, das es vom Wagen kommt.

    Wenn Ich bei den seitlichen Leuchten, stärker auf 0 drücke dann gehen die auch komplett aus. Allerdings beim nächsten huckel sind sie wieder am glimmen. :D

  • Zur Erleuchtung:

    Wenn die Abbildungen der LED aus dem Link in #11 der Realität entsprechen, kann man folgendes herleiten.

    Der dargestellte schwarze SMD-Widerstand dürfte bei der geschätzten Baugröße 1206 eine Belastbarkeit von ca. 0,25 W haben. Sein Aufdruck ist 300, und das bedeutet in der Regel 300 Ohm. (Es gibt aber auch eine andere Form der Kennzeichnung, dann könnten es 30 Ohm sein, nämlich 30 * 10^0.)

    Mit dem ohmschen Gesetz lässt sich ausrechnen, dass die maximal erlaubte Spannung an diesem 300-Ohm-Widerstand etwa 8,7 V nicht überschreiten darf, sonst brennt er ab.

    Offenbar sind gemäß einer Darstellung zwei Widerstände verbaut auf beiden Seiten der Leiterplatte. Diese können eigentlich nur parallel geschaltet sein, anderes macht kaum Sinn.

    Damit kann man ausschließen, dass diese Widerstände parallel zu den Anschlüssen des Stecksockels liegt. Sonst würden sie bei 13,5 V Bordnetzspannung nämlich einfach in Rauch aufgehen.

    Deswegen ist es nicht das erforderliche Bauteil, welches die sogen. CAN-Bus-Tauglichkeit gewährleistet.

    Nun kann man weiter rechnen. 50 mA soll die Stromaufnahme dieser T10-LED bei 12 V betragen, und sie soll offenbar eine Leistungsaufnahme von 1 W haben. Naja, gerundet wohl, denn 12 V * 0,05 A ergibt nur 0,6 W.

    Damit durch den 150-Ohm-Widerstand (300 mit 300 parallel) die 50 mA fließen, braucht es einen Spannungsabfall über dem Widerstand von 7,5 V. Somit taugt er als Vorwiderstand für die vermutlich in Reihe geschalteten LED-Chips.

    Ein Chip hat meist eine Durchlassspannung von etwa 3,5 V, also zwei in Reihe haben 7 V. Dazu in Reihe die 7,5 V vom Vorwiderstand ergibt eine (zulässige) Betriebsspannung von 14,5 V.

    Die Rechnung geht also plausibel auf.


    Was ihr braucht, ist ein Parallelwiderstand zum Stecksockel mit geeigneter Auslegung von Watt und Ohm.

    Es gibt T10-LED, die haben so etwas eingebaut. Das sieht dann in etwas so aus:

    pasted-from-clipboard.png

    Das ist nur ein Beispielbild zur Veranschaulichung. Ich sage auf keinen Fall, dass ihr dieses Modell kaufen sollt.


    Und warum das ganze?

    Generell ist es nicht ungewöhnlich, dass Ein- und Ausgänge von Steuergeräten intern mit sogen. Pullup- oder Pulldown-Widerständen ausgestattet sind, damit z. B. bei Kabelbruch dennoch ein definierter Pegel anliegt.

    Die Widerstände sind recht hochohmig, d. h. es fließt durch sie nur ein kleiner Strom, welcher auch nach außen gelangen kann. Wird eine Glühlampe (die ist niederohmig) angeschlossen, dann bricht die Restspannung sofort zusammen und der kleine Strom lässt die Glühlampe völlig kalt.

    Wird dagegen eine LED (die ist eher hochohmig) angeschlossen, dann kann Restspannung und Reststrom ausreichen, um die LED zum Glimmen zu bringen.

    Also baut man parallel zur LED einen Lastwiderstand, der zu einem kleinen Teil ein bischen Glühlampe simuliert.

    (Wir reden hier aber nicht über Hochlastwiderstände, wie sie bei nachgerüsteten LED-Rückleuchten oder -Scheinwerfern oder -Blinkleuchten manchmal nötig sind, damit die auf Glühlampen ausgelegte Ausfallerkennung im Steuergerät nicht anspricht.)

  • Es benötigt nur zwei 2,2KOhm/0,25W Widerstände parallel als Verbraucher. Dann wird der Strom den der Treiberbaustein als Leck/Prüfstrom ausgibt auch ordnungsgemäss verbraten und nichts glimmt mehr!

    So habe ich das auch in der Kugel gelöst mit LED-Rückleuchten und LED-Bremslicht im Spoiler, ebenso im Roadster wo auch komplett LED verbaut ist!

    Smart 453 prime 0,9l Twinamic, Smart 450 Benzin (modifiziert), Smart 452 (modifiziert) plus eine wechselnde Anzahl an Smart 450ern/452ern! :D