Laden beim Arbeitgeber - Wie wird es bei euch gehandhabt?

  • Mein Arbeitgeber ( ein Energieversorger ) hat schon eine recht große E Fahrzeugflotte. In der TG gibt es genügend Stellplätze zum Laden. Einige Stellplätze sind auch für private E-Fahrzeuge und dort kann man kostenlos Laden.

    Allerdings gilt da die Regel, "der frühe Vogel fängt den Wurm". Man muss sich schon mit den Kollegen absprechen und ggf. in der Mittagspause umparken. Das Laden an den Plätzen für Privatfahrzeuge

    muss unter den Kollegen selbst geklärt werden. Allerdings plant man an jedem Stellplatz für die Zukunft eine kleine ( ich glaube 11 kw ) Wallbox so das man seinen Pendelverbrauch locker während der Arbeitszeit

    nachladen kann. Ob das dann noch kostenlos ist, weiß im Moment aber noch niemand genau.

    Smart 453 42 Handschalter JW Speed 122


    LG
    Hans

    Einmal editiert, zuletzt von DerOlly ()

  • Bei der momentanen Personallage muss der Arbeitgeber froh sein, wenn überhaupt noch jemand zur Arbeit erscheint!:rolleyes:

    Ich empfände da kostenloses Laden schon als einen Anreiz.

    Jetzt nicht mal wegen dem politischen Ziel die Verbrenner loszuwerden, sondern dass der Arbeitnehmer einen zusätzlichen Anreiz hat Geld zu sparen.

    Mit Verbrennern ist das ja nicht realisierbar, es hat sich aber auch noch niemand beschwert wenn es keine Anbindemöglichkeit für sein Pferd vorfindet. ganz im Gegensatz zum Fahrradständer...

    Kostenloses Laden, ja sicher zahlt irgendwer. Ist der bevorteilten Person aber egal solange sie es selber nicht direkt muss!

    Smart 453 prime 0,9l Twinamic, Smart 450 Benzin (modifiziert), Smart 452 (modifiziert) plus eine wechselnde Anzahl an Smart 450ern/452ern! :D

  • Bei uns läuft es so:

    Es gibt an den Standorten Ladesäulen (22kW AC mit jeweils 2 Typ2 Buchsen) die der Mitarbeiter mit einer firmeneigenen Ladekarte freischalten kann.

    Für die Nutzung wird der Kostenstelle des Mitarbeiters ein Pauschalbetrag pro Monat belastet. Die Beantragung der Ladekarte kann der Mitarbeiter auch ohne Genehmigung vom Chef vornehmen.

    Das Laden ist somit für den Mitarbeiter direkt kostenfrei, einziger Mangel (wie überall) die Ladesäulen sind eigentlich zu wenig und ab und zu defekt, womit man nicht sagen kann, ob man sein Elektroauto an dem Tag an dem man zur Arbeit fährt auch laden kann.

    Auch gibt es derzeit nur an einigen Standorten Ladezeitbeschränkungen durch Beschilderung (Parkscheibe, Laden bis zu 4h möglich), eben dort wo sich viele den ganzen Tag zum Laden hingestellt haben und es nicht für nötig sahen Ihr Auto nach Ladeende umzuparken.


    Mein Vorteil ist, dass ich es nicht weit zu meinem Arbeitgeber habe, d.h. ich kann auch bequem am Wochenende wenn die Säulen frei sind mal aufladen.


    Es ist nicht ideal, aber es ist besser als nichts!


    Als E-Autofahrer muss ich sagen schaue ich mittlerweile auf die Entwicklung von Lastverteilungssystemen mit mehreren Typ2-Anschlüssen um dem ganzen Problem mit zu wenig Ladeanschlüssen, Umparken, usw. Herr zu werden.

    Mittlerweile gibt es Systeme, da steckt die ganze Technik in einem Schaltschrank und am Ladeplatz ist nur noch eine Typ2-Buchse. Lastverteilung inklusive. Das wäre die Ideallösung für uns E-Autofahrer!

  • Mir wäre es recht, wenn gar keiner mehr mit dem Auto zur Arbeit fährt. Kein Benziner - weniger Umweltverschmutzung, kein Elektro - weniger Umweltverschmutzung und weniger Belastung für das Stromnetz.


    Anstelle: Jeder der kann, macht HomeOffice. Wie schön klar war die Luft als es noch die Corona Regelung gab.


    Ich würde die Anreize für Firmen und Angestelle eher hier schaffen, die Öffentlichen sogar extrem billig oder kostenlos anbieten. Ich erinnere mich an meine Wahlheimat, da kostet es umgerechnet 1€ für den ganzen Tag mit Bahn, Bus oder Tram durch die Stadt zu fahren. Da lasse ich mein Auto gerne stehen!


    Das ist aber unsere Grünen zu schwierig - deswegen erstmal Tempolimits überall, keine Autos mehr in der Stadt - d.h. dein Baumarktzeugs und die Biertragel fährst dann mit dem Fahrrad heim - Sommer wie Winter. Die Kohlekraftwerke machen wir zu, Kernkraftwerke sind eh schon meist weg, WIndkraft wird nicht mehr gebaut. An der Börse wird der Strom eh vertickt bis geht nicht, für uns wird er dann teurer und teurer.


    Da unsere Politiker und Parteien aber eher mit sich selbst beschäftigt sind und der Wähler meist eh nur abgestraft wird... schauen wir mal wie das weiter geht.


    Wird schon... irgendwie.

  • Bei meiner Arbeitsstelle (öffentliche Hand) bzw da wo ich von der privaten Firma eingesetzt werde ist trotz einer radikalen Modernisierung mit Hausneubau, Entkernung des Altbestandes etc noch kein Ladeplatz vorgesehen geschweige denn entstanden.

    Auch an anderen Dienststellen wo auch aufwändig modernisiert wurde gibts keine Ladeplätze.

    Smart 453 prime 0,9l Twinamic, Smart 450 Benzin (modifiziert), Smart 452 (modifiziert) plus eine wechselnde Anzahl an Smart 450ern/452ern! :D

  • Bei meiner Arbeitsstelle (öffentliche Hand) bzw da wo ich von der privaten Firma eingesetzt werde ist trotz einer radikalen Modernisierung mit Hausneubau, Entkernung des Altbestandes etc noch kein Ladeplatz vorgesehen geschweige denn entstanden.

    Auch an anderen Dienststellen wo auch aufwändig modernisiert wurde gibts keine Ladeplätze.

    Ja, das Problem kennt man auch hier. Unsere Tiefgaragen haben sowas auch nicht, der Hauseigentümer haut dich mit dem dreckigen Steckerl aus dem Büro wenn man sich nur einmal traut zu fragen. Gut, ich glaube nicht an Elektro und warte lieber auf Wasserstoff. Trotzdem muss jeder eine Möglichkeit haben, sonst wird das nix.

  • Trotzdem sehe ich den Stromer als brauchbaren Übergang, wenn nicht sogar als Lösung des Dreckdilemmas. So wie wir vorher noch mit Memory-Effekten bei Akkus kämpfen mussten kann ich heute mit einer winzigen Powerbank mein Auto fremdstarten.

    Was mich aber massloss ärgert, dass weder bei Behörden noch bei grossen Firmen ERNSTHAFTE Bemühungen stattfinden in Form von Ladesäulen in ausreichender Menge die hochgelobte "Energiewende" auch stattfinden zu lassen.

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  • Es gibt halt einfach 2 Arten von Hausplanern, welche die das vernünftig machen und die unvernünftigen.


    Seit es die Förderung für private Wallboxen gibt, legen sich plötzlich jede Menge Leute eine Wallbox zu, auch wenn Sie derzeit noch gar kein E-Auto oder eins in der Planung haben.


    Bei den Arbeitgebern beschränkt sich der Aufbau von Ladesäulen auf diejenigen, die entweder die Technik verkaufen, von Ihr überzeugt sind, Ihr Image damit etwas aufpolieren wollen, oder einfach profan Ihren Arbeitnehmern auch mal was gutes tun wollen.


    Der Rest schaut in die Röhre.