THG- Quote auch für die eigene Wallbox

Falls Du Interesse am neuen elektrischen smart #1 hast... - Besuche unser neues Forum! smart #1 Forum (Hinweis kann durch Klick auf das x geschlossen werden!)
  • Laut einem Bericht kann jetzt neben der THG- Quote auch für die eigene Wallbox die Quote beantragt werden...

    Klick

    Smart fahren ist ein Lebensgefühl.
    Smart seit 2004, erst 452 (2x) dann zusätzlich ein 2004er CDI Cabrio, seit 2015 abstinent, jetzt 453 EQ für den Spaß

  • Langsam wird es absurd!

    Find ich grundsätzlich auch.
    Aber- warum sollen sich immer nur die "Großen", die ihre Fachleute für alle Schlupflöcher aus dem ff kennen bereichern?

    Sowas muss eigentlich bis zum Erbrechen ausgenutzt werden- vielleicht gibt's dann endlich mal gescheite und passende Gesetze/ Verordnungen...

    Smart fahren ist ein Lebensgefühl.
    Smart seit 2004, erst 452 (2x) dann zusätzlich ein 2004er CDI Cabrio, seit 2015 abstinent, jetzt 453 EQ für den Spaß

  • Die Ausnutzung der THG-Quote wird mittlerweile von einigen Stellen publiziert, z.B. auch vom ADAC. Entscheidend ist, dass man nachweisen kann, dass das Fahrzeug mit Ökostrom geladen wird.
    In meinem Fall wurde ich von meinem Energieversorger (sonnen.de) aktiv angeschrieben und darauf hingewiesen, dass ich die THG-Quote beantragen kann, allerdings habe ich auch eine PV-Anlage auf dem Haus.

  • Das Thema ist so dubios, dass die Bundesnetzagentur bereits klar gestellt hat, dass es nicht geht.


    Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass Ladepunkte in Carports, Garagen, Garageneinfahrten oder auf sonstigen Parkflächen von Privatpersonen (natürlichen Personen) grundsätzlich keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte sind.


    Wer's ausführlich lesen will: klick


    Aber die Kurzfassung davon ist: Nein. Es gibt kein Geld für die private Wallbox.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 260.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 30.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

  • Sorry - aber vielleicht reden wir hier auch über 2 verschiedene Dinge - wobei dies in dem nachfolgenden Satz (Auszug aus der Ladesäulenverordnung der Bundesnetzagentur) klar geregelt ist:


    "Das Umweltbundesamt vertritt die Auffassung, dass das Deklarieren privater Wallboxen als öffentliche Ladepunkte zum Zwecke der Bescheinigung entnommener Strommengen nicht im Sinne des Instruments der THG-Quote ist und zu einer missbräuchlichen Doppelanrechnung entnommener Strommengen auf die THG-Quote führt. Dieses Vorgehen widerspricht der vom Gesetzgeber bewusst gestalteten Systematik: Diese unterscheidet grundlegend zwischen dem Laden an öffentlichen Ladepunkten sowie dem privaten Laden an der eigenen Wallbox. Um letzteres abzubilden besteht für Personen, auf die reine E-Fahrzeuge zugelassen sind, bereits die Möglichkeit, sich pro Fahrzeug und Jahr einen pauschalen Schätzwert bescheinigen zu lassen. Mit diesem Schätzwert wird also schon die Strommenge berücksichtigt, die durch das private Laden (in der Regel an der eigenen Wallbox zuhause) entnommen wird."


    Aus meiner Sicht ist es damit richtig, dass man für das reine E-Fahrzeug die THG-Quote (als Pauschale) beantragen kann, aber nicht zusätzlich für eine private Wallbox, da diese nicht öffentlich zugänglich ist.
    Die Pauschale für das Elektroauto beträgt ca. € 300 pro Jahr.

  • In der Überschrift steht "THG- Quote auch für die eigene Wallbox". Von der THG-Quote für das Auto ist hier keine Rede.

    smart fortwo Coupé 451er ED 3,7kW-Lader, 05/2013; > 260.000km (bei 250.000 km 22 kW nachgerüstet)

    smart fortwo Coupé 453er EQ 22kW-Lader, 05/2018 - 05/2021; 109.000km

    smart fortwo Cabrio 453er EQ 22kW-Lader, EZ 04/2021; > 30.000 km


    "Aus Gaspedal wird Spaßpedal"

  • Ich kann mir schon denken, das der beschriebenen Praktik schnell ein Riegel vorgeschoben wird...

    Smart fahren ist ein Lebensgefühl.
    Smart seit 2004, erst 452 (2x) dann zusätzlich ein 2004er CDI Cabrio, seit 2015 abstinent, jetzt 453 EQ für den Spaß

  • Also, ich hab die TGH Quote ( 300 € ) bekommen, für ein Elektroauto, ohne das von irgendjemanden Gefragt wurde mit welchem Strom ich das Betanke. Geht doch um das eingesparte CO2, welches dann von dem Unternehmen welches die "Sammlung" veranstaltet hat, weiterverkauft wird. Ich hab die Quote bei der HUK beantragt. Fahrzeugschein eingescannt, hin geschickt, und etwa nach 4 Monaten war das Geld auf dem Konto.

    Arbeitsloser Rentner, Hobby's, alles was Räder hat.

  • Für eine Wallbox ?? Macht wenig Sinn, da die ja erstmal keine CO2 Reduktion macht. TGH gilt ja nur für reine E Autos. Und an der Wallbox könnte ich ja auch Hybrid Fahrzeuge Betanken. Wie soll man das aufdröseln ?

    Arbeitsloser Rentner, Hobby's, alles was Räder hat.