Beiträge von Sonnenfahrer

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    Es gibt schon einen Grund warum so wenig Elektrofahrzeuge, neu als gebraucht gekauft werden. Daran würde ich mich orientieren.


    Mehrere Gründe


    Die typische German Reichweitenangst ( Neuere Fahrzeuge haben mehr Reichweite.)


    Abgesehen vom SMART sind so gut wie alle gebrauchten BEV maßlos überteuert. Neu bekommt man mittlwerweile von den Koreanern eine schöne kleine Karre für 22K.

    Warum sollte man dann für einen 2 jährigen ZOE das Gleiche zahlen ? Der Markt ist crazy. Wer denken und rechnen kann kauft neu oder least.


    Dem EQ spielt beim Preis die bescheuerte Geman Reichweitenangst in die Karten. Da viele Muttis glauben sie würden mit dem Smart nicht mal zur Kita kommen, hat ein gebrauchter EQ einen geil genialen Preisabschlag weil ihn keiner haben will. Die Erstbesitzer waren zu 99% Leasingkunden, denen der Listenpreis egal war. Also wurde alles angekreuzt... Mein Gap beim Neupreis des Erstbesitzers (Leasing) vs. meinem Kaufpreis nach 3 Jahren bei MB war unglaublich. So einen Abschlag hast du bei KEINEM anderen Wagen.



    Nur weil der EQ günstig ist musst du dir jetzt keine unfundierten Parolen ausdenken...

    Vor allem als Benziner-Jünger bist du dahingehend nicht qualifiziert, hier pauschale Aussagen über Ausfälle von irgendwelchem BEV zu treffen.

    Das könnte heißen:


    Im Bestfall Sicherung durch.

    Kabel an der Servo ab (Durch frickeln am Unterboden an der HV Batterie?)

    Im Worst Case SG der Servo zerschossen.


    @Batterie abklemmen Eher ein Fehler.

    Des weiteren weiß keiner wie die "Fachleute" geschweißt haben, bzw. wo sie sich die Masse geholt haben.



    Das nächste Mal nichts überstürzen, mit dem Schaden hättest du noch prima Tage/Wochen fahren können.

    Fachleute fragen , je kleiner die Werkstatt desto besser, rechnen, rechnen, Preise holen und die Versicherung überweisen lassen.

    Auf Gutachten abrechnen...

    Rechnen. Was ist der Wagen REAL noch wert ? Was bringt er am Markt ? Lohnt sich eine Reparatur mit dem daraus resultierenden Makel überhaupt noch finanziell ?


    Dein Wagen dürfte real ca. 1500-2000 Euro Strassenpreis eingebüßt haben. Es sind Tausende unfallfreie am Markt, warum soll dir irgendwann mal irgendwer einen für dich zufriedenstellenden Preis bezahlen bezahlen wenn der Markt mit unfallfreien EQ gesättigt ist ?

    Genau das realisiert keiner. Die Standard-Käufer scheuen Unfallwagen wie der Teufel das Weihwasser.

    Ich wäre beim EQ.

    Du bekommst einen jungen für kleines Geld.

    Die Standzeit ist unproblematisch, zur Sicherheit klemmst du die 12V Batterie an einen Erhaltungslader.


    Ich bezweifle aber mal dass du den EQ freiwillig 3 Monate ab stellen wirst ;)

    Ja, du hast Recht. Die Abrechnung über eigene VK (Selbstverschulden) hatte ich überlesen.


    Korrekt, diese Werkstattbindung spart beim Vertrag auch etwas. Wenn man das aussparen würde, dann hätte die Kalkulation von MB gezogen.

    Ich sag mal, 8-9K anstatt 5 K ?

    In dem Fall rückt eine Abrechnung und privater Verkauf in ein deutlich interessanteres Licht. Wer dann womöglich noch, so wie ich, eine 36 Monatige Kaufpreisentschädigung im Vertrag hat, die ab, ich glaube ab 60 oder 70% Totalschaden zieht, (Satter Bums mit Bags auf oder übers Dach..) der schaut ganz entspannt in die Welt.


    Ok, so weit genug OT, jetzt warten wir mal das Vermessungsprotokoll ab. Das sollte an sich ok sein wenn der Wagen nichts aufs Rad bekommen hat und der Seitenditscher "im Rahmen" war.

    Bei dem hier besprochenen Unfall hätte ich die Karre voll abgerechnet und basta.

    Nun ist es ein Wagen mit Unfallschaden, die Peanuts an Wertminderung entsprechen zu 99% in keiner Weise dem Abschlag bei einer Verkaufspreisminderung.

    Jedenfalls nicht beim Smart, da der Markt mit unfallfreien Wagen komplett gesättigt ist.


    Tip:


    Bei so einem heftigen Unfall mit einem BEV eruiert man schnellstens (!) mit einem Foto bei Kleinanzeigen, etc. den Marktpreis. (Vhb oder gegen Gebot)

    Dann hört man sich mal an was der (Dekra) Gutachter zu den Rep. Kosten sagt, wie hoch ist der Restwert um den Wagen bei der Versicherung "raus zu kaufen" , danach entscheidet man ob man den Wagen der Versicherung überlässt und kassiert, oder rauskaufen und mit Gewinn weiter verkauft.


    Same Precedure an sich bei jedem Wagen, nicht nur bei BEV.


    In diesem Fall stelle ich mir auch die Schuldfrage "Gegnerischer Wagen hat eingedrückt" . Wenn dessen Versicherung zahlt, dann setzt der Gutachter Material und Arbeitslohn von Mercedes an. Darauf hast du als MB oder Smart Owner ein Anrecht.


    Ruckzuck ist der Wagen dann wirtschaftlicher Totalschaden. Prima, besser gehts nicht.

    Bei Satz 1 bin ich auch bei dir. Das Smart Tridion ist unvergleichlich steif.

    Eine Steifigkeit kann bei einer genügend großen Aufprallenergie an der falschen Stelle aber auch nach hinten los gehen.

    Dann geht es ins "Gebälk" . Ist wie bei einem Front-oder Heckschaden. Sind die Aufprallelemente "Aufgebraucht", geht es in die Holme.

    Worst Case.


    Kurze Story aus den 80er Jahren mit einem gepflegten und jungem Datsun Sunny Kombi den ich für kleines Geld geschossen hatte. Heckschaden hinten links.

    Mein Freund meinte, den Reisbrenner ziehen wir mal fix. Pustekuchen, der hintere linke Holm zwischen Radaufhängung und Heckblech wollte trotz 10 Tonnen nicht (komplett) kommen. Eine kleine Falte blieb stehen. Sein Gesicht wurde immer länger, nix Reispapier :D

    Ok, so what, dann blieb der Wagen links hinten unten eben 1 cm kürzer. 8) Irgendwie haben wir es an der Heckklappe passend hin bekommen.


    Den Wagen fuhr ich noch ca. 3-4 Jahre mit Begeisterung (Geradeaus).



    Anprall, bzw. leichtes touchieren eines Hinterrades (Reifen) wurde vom TE nicht erwähnt.


    Wie du schon schreibst, das Protokoll ist "Alles" . Fehlersuche nach Ausschlussprinzip


    Die Initialisierung des LWS kann gar nicht verloren gehen, das würde sie auch bei jedem Owner der längere Zeit die 12V Batterie ab klemmt.

    Auszuschließen ist aber nicht dass es beim Schweißen Spannungsspitzen im Bordnetz gab, die ggf. einen Reset ausgelöst haben.


    Früher gab es an sich nur das MSG, das hat man ab geklemmt. Eventuell noch den Tacho.

    Heute hat ein Fahrzeug ein Dutzend SG an die man tlw. kaum oder gar nicht ran kommt.

    Das Abklemmen der HV Batterie hat damit Null Nix zu tun.


    Ist doch Logisch. Du hast zwei Spannungsebenen und die Bordsysteme laufen NICHT auf HV.


    Krumm durch das Ersetzen eines Seitenteils ? Ich habs nicht gesehen. Natürlich verformt sich die gesamte Zelle wenn man einen großen Teil raus schneidet und der Wagen auf der Bühne angehoben ist. Aber beim Smart wahrscheinlich nur extrem gering, ggf. gar nicht. Im Falle des Smart ist die Zelle hochfester Stahl, nicht das Dosenblech bei den alten Wagen die ich vor 40 Jahren wieder in Form gebracht habe.

    So ein Golf I verzog sich bereits wenn ein Rad auf einem hohen Bordstein stand, dann klemmten die Türen. Als Extrembeispiel.


    Ein heftiger Einschlag seitlich auf den Schweller war aber immer das Worst Case Scenario. Easy waren leichte Front- oder Heckschäden. Die zieht man wieder auf Länge und gut.


    Ohne zu sehen was war vorher, wie erfolgte die Reparatur, kann man nichts sagen.


    Das Vermessungsprotokoll mit Ist und Sollwerten bringt Klarheit. Vorerst bin ich vorsichtig ob es nur der LWS ist oder die Spur Grütze.


    BTW:


    Im Grunde hätte der Wagen VOR der Reparatur bereits vermessen gehört - aber das muss man anhand des Schadens entscheiden - kennen wir nicht.

    Wie so vieles nicht....