@Iogu Es ist kein Rätsel. Spannung im System mit Verbrauchern und mehr als einer Stromquelle sagt nichts über die Flussrichtung des Stromes aus. >Amperemeter
Ich weiß nicht, wie alt Du bist und ob Du schon Autos von vor etwa 1992 besessen hast. Das war die Zeit vor CAN-Bus und Steuergeräten für alles. Es gab Schalter und direkte Kabelverbindungen zu den Verbrauchern. Lichtmaschine und Batterie hingen parallel am Bordnetz. Es gab nur die Spannungsregelung des Lichtmaschinenreglers, damit es keine Überspannung im Bordnetz mit durchbrennenden Glühbirnen und kochender Batterie gab. Lichtmaschinen lagen von ihrer Leistung deutlich niedriger als heute. Bist Du nachts bei Regen auf der Autobahn in einen längeren Stau gekommen und hattest Licht, Gebläse, Scheibenwischer und heizbare Heckscheibe an, aber selten mehr, als die Leerlaufdrehzahl des Motors, hat der Strom der Lichtmaschine nicht gereicht. Entsprechend wurde die benötigte Mehrleistung von der Batterie gezogen. Die Ladekontrollleuchte hat das nicht angezeigt, weil die Lichtmaschine ja die Spannung geliefert hat. Trotzdem war nach einiger Zeit die Batterie geschwächt oder sogar irgendwann leer. Die Spannung fällt erst dann merklich ab, wenn beide zusammen nicht mehr den Bedarf decken können. Andererseits haben damals ein paar zügige Kilometer gereicht, um die Batterie wieder ein gutes Stück aufzuladen.
Der DC-DC - Wandler liefert den benötigten Strom für die Verbraucher, wenn die Traktionsbatterie "online" ist. Alles andere erbringt die 12V-Batterie. SAM, Uhr, Alarmsystem, ZV, Begrüßungslicht ... eine lange Liste. Wann der Wandler zusätzlich die 12V-Batterie lädt, ist softwareseitig festgelegt. Du kannst es nachlesen. Es gibt ganz klar Fahrprofile, bei denen nicht im erforderlichen Umfang geladen wird.
Das war es jetzt aber von mir zu dem Thema, das wir hier schon mehrfach hatten. Wir sind eh komplett OT.