Beiträge von wodapol

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    Die Leerlaufdrehzahlanhebung beim Kaltstart kommt vom Motorsteuergerät. Basis sind afaik Temperatur von Ansaugluft, Kühlmittel und Motoröl. Also Sensoren. Ich meine, im WIS sind zusätzlich die Prüfspannungen aufgeführt, kann aber gerade nicht nachschauen.


    Es gibt eine weitere Drehzahlanhebung zum abgasärmeren Anfahren bei warmem Fahrzeug, die vom Bremsdrucksensor getriggert wird, wenn Du den Fuß vom Pedal nimmst bzw. nur deutlich den Druck verminderst. Drehzahl geht nach einigen Sekunden wieder runter, wenn Du nicht anfährst.

    Die dritte Möglichkeit wird durch den Klimakompressor ausgelöst, damit die Drehzahl beim Einkuppeln nicht abfällt. Bei eingeschalteter Klimaanlage bleibt nach Warmstart die Drehzahl angehoben, bis der Kompressor abschaltet.


    Mir gehen da im Moment echt die Ideen aus.

    Es kommt ja auch immer darauf an, wo für Dich normale Getriebegeräusche aufhören und Klackern anfängt. Das Getriebe ist im heißen Zustand schon in Form eines leisen Rasselns hörbar, weil man als Fahrer auch nur ein paar Zentimeter daneben sitzt. Wenn Du mal an einem Vergleichsfahrzeug lauschen kannst, mach das. Wenn Du dann ein ungutes Gefühl hast, lass da in jedem Fall mal einen Fachmann draufhören. Geräusche sind leider häufig nicht so harmlos, wie das Pfeifen der Bosch-Scheibenwischer.

    Dem Doppelkupplungsgetriebe allgemein wurde die "Kriechneigung" des Wandlergetriebes implementiert, damit es sich mehr nach einem "echten" Automatkgetriebe anfühlt. Diese Kriechneigung wird durch minimales Schleifen der Kupplung erzeugt. Trittst Du unter etwa 5 km/h auf die Bremse, wird über den Impuls des Bremslichtschalters die Kupplung geöffnet. Gleiches passiert beim Einlegen der Parksperre. Wenn Du also auf D langsam die Bremse kommen lässt und mit Beginn der Kriechneigung das Klackern aufhört, könnte es sich um Kupplungspaket oder Lager der Getriebehohlwelle handeln, wo etwas Spiel hat. Ist aus der Ferne natürlich Fischen im Trüben.

    Dann vermutlich Ali oder Temu. Mit "einer ABE" ist es nicht getan. Eine ABE wird für ein Fahrzeugteil erstellt, welches dieser dann auch eindeutig zuzuordnen ist. Die ABE wird einem Hersteller oder Markeninhaber aufgrund eines Gutachtens vom KBA erteilt. Das kostet natürlich Geld und erklärt die Preisunterschiede für den Bösen Blick mit und ohne ABE.

    Beim EQ ist die Anschlussgarantie durchaus sinnvoll, weil schon einzelne Bauteile aus dem E-Bereich das Auto zum wirtschaftlichen Totalschaden machen können. Bei mir war es nur das Kommunikationsmodul mit Arbeitslohn für einen knappen Tausender.

    Beim Benziner, besonders beim Brabus, kann man das Geld eher anlegen und bei Bedarf davon zahlen, was man nicht eh selbst macht. Meine bisherigen Teilekosten für den Brabus liegen nach sieben Jahren beim Preis einer Lambdasonde und eines Magnetventils. Alles andere, wie Batterie, Reifen und Bremsen waren nicht abgedeckte Verschleißteile.

    Ich weiß nicht, welche Laufleistung unter welchen Bedingungen Dein Smart hat. Wenn man sich die Funktionsweise des Motors anschaut und dabei bedenkt, dass er abnutzt, also mit der Zeit die Verdichtung der Zylinder durch Ablagerungen an den Ventilen und Verschleiß an Kolbenringen und Zylinderwänden unterschiedlich nachlässt, könnte ich mir auch das Szenario vorstellen, dass je nach Position, an der der Motor stehengeblieben ist, mal ein stärkerer und mal ein schwächerer Zylinder, der nicht sofort zündet, beim Anlassen an Nummer 1 steht. Kompression könnte man messen.


    Andererseits liegen die Untersetzungen von Anlasserritzel und Schwungscheibe in der Regel irgendwo zwischen 1:10 und 1:20. Dreht Dein Anlasser sieben Mal, hast Du vermutlich keine halbe Umdrehung der Kurbelwelle bis zum Start. Also beim Dreizylinder eigentlich noch "Jammern auf hohem Niveau". ;)

    Kann mir vielleicht jemand auf etwas Nachhilfe geben wo ich die aktuellen Passus dazu finde?

    Bis 2019 wurde den Fahrzeugen eine gedrucktes Heftchen zur Garantie mitgegeben. Die Garantiebedingungen enthielten keine ausdrücklich genannten Überziehungen beim Serviceintervall. Enthalten ist dies nur in den Garantiebedingungen der Smart SG 80 / 100 und analog in MB Junge Sterne - Bedingungen.


    § 4 Voraussetzung für jegliche Garantieansprüche ist, dass der Garantienehmer: a) an dem Kraftfahrzeug die vom Hersteller vorgeschriebenen oder empfohlenen Wartungs-, Inspektions- und Pflegearbeiten beim Garantiegeber, in einer vom Hersteller anerkannten Vertragswerkstatt bzw. nach Herstellervorgaben, ausführen und dokumentieren lässt. Eine Überschreitung von bis zu 1.000 km (Hersteller-Kilometervorgabe) bzw. bis zu einem Monat (Hersteller-Zeitvorgabe) ist unschädlich. Einem Garantieanspruch steht ein Verstoß gegen eine der vorgenannten Vorgaben nur dann entgegen, wenn dieser für den Eintritt des Schadens ursächlich ist. Eine Mitursächlichkeit ist ausreichend. Die Mit-/Ursächlichkeit wird vermutet. Dem Käufer/Garantienehmer bleibt es unbenommen, den Nachweis für die fehlende Ursächlichkeit zu führen; b) am Kilometerzähler Eingriffe oder sonstige Beeinflussungen unterlässt bzw. einen Defekt oder Austausch des Kilometerzählers unverzüglich der MBV unter Angabe des jeweiligen Kilometerstandes anzeigt; c) die Hinweise des Herstellers in der Betriebsanleitung zum Betrieb des Kraftfahrzeugs beachtet. Einem Garantieanspruch steht ein Verstoß gegen diese Vorgabe nur dann entgegen, wenn dieser für den Eintritt des Schadens ursächlich ist. Eine Mitursächlichkeit ist ausreichend. Die Mit-/Ursächlichkeit wird vermutet. Dem Käufer/Garantienehmer bleibt es unbenommen, den Nachweis für die fehlende Ursächlichkeit zu führen.