Beiträge von wodapol

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    Bei mir waren bisher immer die äußeren Beläge dünner.

    Für eine gewartete einfache Schwimmsattelbremse aber eher untypisch. :/ Dazu braucht man einen länger bestehenden Fehler, der zum ständigen Schleifen der äußeren Beläge führt, wie abgenutzte, trockene und rostige Gleitbolzen. Und das sollte man m. E. ebenfalls merken.

    Ist natürlich nur unverbindliche Ferndiagnose mit ein paar Erklärungen:


    Die Bremsscheiben sehen so aus, wie alle Werksbremsscheiben nach ein paar Jahren überwiegend Stadtverkehr, die sichtbaren Beläge scheinen noch über 50% zu haben, denn man sieht noch ein Stück vom angeschrägten Teil. Die Riefen in der Scheibe entstehen durch Salz und Schmutz.


    Da bei der HU nichts bemängelt wurde, dürften die inneren Beläge nicht wesentlich schlechter aussehen, als die äußeren auf den Fotos. Sonst gäbe es zumindest einen Hinweis im Prüfbericht (oder aber größerer Diskrepanz keine Plakette), denn deutlich stärker abgenutzte Beläge auf der Innen- bzw. Kolbenseite deuten auf einen festsitzenden oder zumindest schwergängigen Bremssattel hin. Also ein Mangel. In der Stadt fällt das nicht so auf, aber beim Bremsen aus schnellerer Fahrt. Die Scheibe erhitzt sich ungleichmäßig und verformt sich. Das führt zu Geräuschen und Pulsieren. Natürlich ist dann auch die Bremsleistung schlechter.

    Das lässt sich bei der HU auf dem Prüfstand provozieren. Festsitzende Schwimmsättel sind häufige Folge regelmäßiger Nutzung aggressiver Waschanlagen, bei denen die Alufelgen supersauber werden.


    Dazu seid Ihr keine Raser. Das macht mich recht sicher, dass die Bremsen auf Eurer Tour nicht das Problem sein werden. ;)

    Das Foto stammt wohl aus XPI oder Xentry Parts Information und ist ein webbasierter Katalog, der auch eine bessere Bildqualität bietet und immer aktuell ist.


    Es gibt und gab immer verschiedene Möglichkeiten, Teile zu ermitteln. Die Offline-Version des EPC, wie es im WIS (Werkstatt Informations System) enthalten war, ist ebenso, wie das alte WIS als Anwendungsplattform selbst, inzwischen offiziell eingestellt, aber auf grauen Wegen noch erhältlich. Der Offline-Katalog hat einen Stand von 2019, eventuelle Änderungen von Teilenummern sind da natürlich nicht enthalten. Da muss man sich mit im Netz findbaren OEM-Kompatibilitätslisten behelfen. Aktuell wird bei MB die Software Xentry genutzt, die von Auftrag, Warenwirtschaft/Teiledienst über Werkstatt, Termin- und Rechnungswesen sowie Kundendaten alles unter einem Dach beinhaltet. Entsprechend ist der aktuelle und vollständige Teilekatalog XPI jetzt in eine nicht mehr frei zugängliche Software integriert.


    Aber: Du kannst Teile und Teilenummern unter Mercedes-Benz Onlineshop, der auch über die Datenbank in Xentry befeuert wird, weiterhin ermitteln und natürlich auch zu überwiegend Apothekenpreisen erwerben. Nachteil dieses Shop-Kataloges ist die fehlende Vollständigkeit, weil MB eben nicht jedes Teil online anbietet. Die Mitarbeiter beim Teiledienst im SC sollten aber jedes Teil finden und auch besorgen können.

    Sorry, wir sind hier ein Bisschen vom Thema abgewichen. ;)

    Da es sich auch beim Smart um eine kombinierte Ansteuerung der Anzeige durch einen Geber mit Schwimmer und eine Durchlaufberechnung handelt, wie bei vielen Fahrzeugen mit sehr flachen Tanks, kann der Fehler auch elektronisch sein, also z. B. auch im KI. Die Reserve-Ansteuerung erfolgt rein über die Position des Schwimmers. Deshalb die Bitte der Werkstatt, den Tank so weit runterzufahren. Nimm Dir zur Sicherheit einen Kanister mit und probier es aus.

    Ich habe es sehr schnell herausgefunden. Dir fehlt nach dem Tanken oft schon ein Segment bei der Anzeige. Nach der anschaulichen Erklärung vom Service-Meister konnte ich es dann leicht vermeiden. Ausgerechnet meine Stammtankstelle liegt nämlich auf etwas geneigter Fläche. Also andersrum an die Säule und nach dem ersten Abschalten maximal noch einen halben Liter, damit nichts in die Entlüftung läuft. Da könnte man nämlich locker noch ein paar Liter unterbringen. ;) Mir reichen die 550 km Reichweite mit korrekter Befüllung.

    Der 451 hatte das Phänomen, wenn der Boden bei der Tanke nicht ganz eben war, dann gab es eine hohe Differenz zwischen "echt, wirklich 100% voll" und "voll" .


    Kam es nun dazu dass bei der Verbrauchsermittlung beim Tanken 1x rechte Neigung bestand und 1x linke Neigung, dann kamen so Stilblüten bei rum wie:


    "Irre, nur 3,3 Liter / 100km verbraucht"

    oder

    "Schluckt wie ein Loch, 8,2 Liter / 100km verbraucht"

    Das kenne ich von den beiden Dieseln auch noch. Allerdings ist es bei meinem Brabus genauso übel. Bei leichter Neigung nach rechts fehlen am Ende etwa fünf Liter für einen gefüllten Tank.

    Laut SC liegt es wohl an der zerklüfteten Tankform. Der Eingangsbogen direkt am Tank liegt nur bei gerade stehendem Fahrzeug an der höchsten und idealen Position. Ist das Fahrzeug nach rechts geneigt, bildet sich links in einem Teil des Tanks eine Blase und der Kraftstoff staut in den Einfüllstutzen. Zapfsäule schaltet ab, Tank ist nicht voll. Ist das Fahrzeug zu weit nach links geneigt, kann man auch die Entlüftungsleitung volltanken, bevor die Zapfsäule abschaltet.

    Ist wohl ein generelles Problem bei sehr flachen und gleichzeitig angeformten Tanks.

    Der Gurt wird durch Hautfett und Staub mit der Zeit weniger gleitfähig. Zweimal im Jahr Gurt ganz rausziehen, mit einem von Spülmittelwasser leicht feuchten Tuch umfassen und abreiben. Anschließend etwas Silikonspray auf einen Baumwolllappen und damit den den gesamten Gurt abreiben und er läuft wie neu. An der Mechanik des Gurtaufrollers macht keine Werkstatt was, denn der ist gekapselt.

    Gut, ich entnehme aus der Sache mit dem Gurt, dass Du am Auto eher nichts selbst machst.

    Bitte lass das Auto von jemand Vertrauenswürdigem mit Fachverstand auslesen und diagnostizieren, denn es kann durchaus auch was Ernsteres sein, was ich natürlich für Dich nicht hoffe. Alles andere ist jetzt Fischen im Trüben.