Beiträge von Deadpool

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    Es kann sein, dass du die Bühne damit nach unten ziehst...falls für dich eine Bühnenabbildung überhaupt wichtig ist. Die einen wollen eine genaue Aufstellung der Musiker mit Instrumenten vorne auf dem Armaturenbrett, die anderen nur einen raumfüllenden Klang. Letzteres erfordert Lautsprecher hinten. Da reichen in der Regel Breitbänder, Mitteltöner oder Tiefmitteltöner...Hochtöner werden da nicht gebraucht.


    Es kann auch sein, dass zu viel Hochton vorhanden ist. Ich bin mir sicher, dass beim 44 sich die 16er und die Hochtöner ein und das selbe Kabel teilen...wie im 42, somit kannst du nur mit Widerständen die Lautstärke der Hochtöner korrigieren. Aber Geschmäcker sind halt verschieden...du kannst Glück haben und es trifft genau deinen Geschmack...oder du knipst einfach die Kabel zu den Hochtöner ab, die in deinen Koaxs sind. Dann ist das Problem behoben und du brauchst keine neuen Lautsprecher kaufen. Natürlich erst hören und dann entscheiden und nicht hirnlos meinen Vorschlag umsetzen.


    Ferndiagnosen ohne eine Referenz, an der man sich orientieren kann, sind immer schwer.

    Es macht keinen Sinn überall Lautsprecher zu verbauen. Ein einfaches 2-Wege-System reicht in den meisten Fällen. 16er in die Tür und Hochtöner ins Spiegeldreieck. Kabel "sollte" schon vorhanden sein. Wenn dann der Bums fehlt, kauft man sich noch einen Subwoofer, aber bitte nicht an jeder erdenklichen Stelle Lautsprecher hinpflanzen! X/


    Ich weis nicht, ob beim 44 die Spiegeldreiecke vom Prinzip her gleich aufgebaut sind. Wenn ja, eine Nuss mit 20er Trox-Bit nehmen, die Schraube vorne im Spiegeldreieck lösen und dann nach oben ziehen. Hängt ein Kabel am Spiegeldreieck, ist es das Lautsprecherkabel.

    Hallo,


    ich biete hier Spiegeldreiecke mit Hochtöner für den Fortwo an. Ihr könnt euch den Hochtöner aussuchen. d.h. nur ein Paar könnt ihr für den Preis nehmen...nicht alle vier. Preis 120€ inkl. nationalen Versand.


    Zu einem wäre da der Diabolo R25XS². Ein Ringstrahler basierend aus dem Hause Scan Speak. Kann ab 2kHz mit Highpass 12dB eingesetzt werden. Bei höheren Pegel den Highpass auf 24dB erhöhen. Der Tweeter bietet einen sehr dynamischen Hochton an und spielt auch sehr direkt. Direkt bedeutet salopp gesagt spürbaren Bass im Hochtonbereich. d.h. wenn man z.B. ein Feuerwerk laut hört, spürt man auch die höheren Frequenzen. Ich habe ihn schwarz getupft, damit er wie schwarzer Kunststoff aussieht. Sprich auf den ersten Blick sieht das Ding wie ein Spiegelversteller aus.


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    Als Alternative kommt der 22er von Wavecor daher. Wird auch von Exact! Audio und von Audio System unter HS 25 Dust Install vertrieben. Ein sehr schöner Hochtöner, der sehr angenehm und detailreich ist. Bei einer Trennung von 3,4kHz mit 12dB holt er die Bühne schon sehr gut nach oben bzw. bietet überhaupt eine sehr gute Bühnenabbildung an, dank viel Tiefgang. Die Spiegeldreiecke waren eigentlich nur für den Ringstrahler ausgelegt, mit dem passenden Adapterring, geht auch der 22er. Der Ring ist gedrucktes ABS, sollte aber noch gefüllert und lackiert werden. Hier könnt ihr entweder schwarz matt passend zum Spiegeldreieck oder Hochglänzend zu den Zierringen von den Lüftungsdüsen oder Tacho lackieren (Nicht im Preis enthalten!)


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    Beide Paare haben keine passive Frequenzweiche, also nicht einfach an die Endstufe hängen und Gas geben. Wenn "Aktiv" bzw. "Vollaktiv" keine Fremdwörter für dich sind, kannst du hier bedenkenlos zuschlagen.

    Die meisten CarHifi-Händler bauen so, weil es am schnellsten geht. Bei meinen letzten Gehäuse für den 450 habe ich jedes Holzstück auf Maß und Winkel geschliffen und ordentlich mit Holzleim verklebt...wie ein Gesellenstück für die Tischlerprüfung...saß auch einen Monat dran. Hier kann man nach einem Tag fertig sein.


    Der verwendete Sub ist ein Ampire Bold82, aber bei 18l Bassreflex ist die Auswahl an 20er bedeuten größer als an 25er Flachenmembranen.
    Kleiner Tipp: Wer ein kleineres Gehäuse für einen 20er bauen möchte, sollte gut 12l Brutto planen und auf Arc8, JL 8W3V3 oder Eton 8-530 Hex setzen. Das sind einer der wenigen Subwoofer, die "wirklich" für kleine geschlossene Gehäuse ausgelegt sind und dort auch "Sub"woofer genannt werden dürfen. Alle anderen CarHifi-Subs sind in der Regel für Bassreflex ausgelegt, werden aber aus Marketing-Gründen auch für kleine geschlossen angegeben (wer kauft schon einen 20er für 18l? Da holt man sich doch eher einen 25er....kennen wir das Spielchen nicht aus der Automobilbranche mit Spritverbrauch-Angaben und Abgaswerten? :D )



    Nachtrag: Es sind gut 4,5cm weniger, die bei 12l in den Fußraum ragen.


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    Ein weiterer Punkt ist die Befestigung des Gehäuses. Normalerweise reicht es, wenn es nur reingestellt wird, aber die Fixierung an der Karosse bringt etwas mehr Druck und Klang. Leider wird ein gewisser Aufwand benötigt.


    Die original Gewinde an der Karosse werden mit Hülsen versehen. Es wird nichts geschraubt, sondern nur drauf geschoben. Das Gehäuse wird nur von einer anderen Schraube festgehalten bzw. verkantet.


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    Den Ort der Schraube habe ich unglücklich gewählt, weil ich eigentlich eine andere Position wollte. Also macht euch im Vorfeld Gedanken, wo und vor allem wie ihr eure Kiste befestigt. Das letzte mal habe ich mit einem Endoskop 5h gebraucht um das Gehäuse wieder in Position zu bringen...bitte besser machen!


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    Es wurde kein Loch in die Karosse gebohrt. Jediglich eine Einschlagmutter in ein Stück Holz gehämmert und auf die Karosse mit Montagekleber geklebt. Hält sehr gut.


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    Die "Trittfläche" ist das 18mm Multiplex. Damit kein helles Holz ins Auge fällt, wurden ein paar Bereiche geschwärzt.


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    Spannstoff/Bezugstoff trüber


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    Etwas Schafswolle...Muhwolle geht auch.


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    Sub rein


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    Fertig. Soviel verliert ihr an Fußraum, wenn das Gehäuse 18l hat. Man kann natürlich das Handschuhfach opfern und andere Bereiche auslaminieren, damit man noch mehr Volumen oder weniger Fußraumverlust erleidet. Aber für die einfache Handhabung und Preis einfach TOP!


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    Moin moin,


    da ich öfters angesprochen werde, ob ich nicht einen Fußraumsub bauen könnte (auch für Geld), sage ich an dieser Stelle: Nein! Ich habe keine Lust, weil es ein gewisser Aufwand ist, ein Fahrzeug benötigt wird und meine Gesundheit nicht mitspielt. Also Fuc...Ähh...Do It Yourself! :saint::D


    Benötigt wird:
    -12mm Birke Multiplex
    -18mm Birke Mutliplex
    -Gutes Kreppband
    -Heißklebepistole
    -Trennmittel
    -Glasfaserspachtel
    -Kontaktkleber
    -Spannstoff


    Eventuell:
    -Alurundteile
    -Einschlagmutter mit 6Kant-Schraube
    -Montagekleber (Würth)


    Kostenpunkt um die 80€


    Als erstes sollte der Teppich entfernt und alles mit Krepp abgeklebt werden. Über das Krepp kommt dann etwas Trennmittel. Der Sub spielt in diesem Fall nach Vorne. Ist klanglich von Vorteil und man braucht keine Angst haben, dass jemand drauftritt. Abstand Frontplatte zu Karosse gut 5cm.


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    Das 12mm Holz wird in kleine Stück gesägt und mit der Heißklebepistole im Fußraum fixiert. Vorher aber testen, dass der Heißkleber nicht doch auf dem Krepp bombe hält...es gibt ja verschiedene Trennmittel, Heißkleber und Kreppbänder. Ist ein gewisses Grundgerüst vorhanden, werden die Holzer mit Glasfaserspachtel verbunden. Erst sollte die Position des Subs geklärt werden und dann darum aufgebaut.


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    Sitzprobe nicht vergessen...falls der Begriff "Beifahrer" überhaupt in eurem Wortschatz existiert.


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    Probesitz des Subs


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    Soweit so gut. Den Radlauf habe ich in einem durchgemacht.


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    Heißkleber entfernen und die Lücken zwischen den Hölzern füllen. Ich hatte Epoxid zur Hand, der Glasfaserspachtel sollte natürlich auch gehen.


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    Sitzprobe im Fußraum


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    Lasst auf jeden Fall genügend Luft zwischen der Verkleidung und dem Gehäuse. Ihr müsst bei der Montage auch irgendwo mit euren Fingern hin.


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    So sehen die Dimensionen aus, wenn ihr euch nach einem Sub umseht. Das Gehäuse hat etwas über 18l brutto.


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    Ja, aufwändig ist es definitiv. Also wer nach dieser Anleitung nur ein Außenpanel demontieren möchte, braucht gut eine Stunde...wenn man es gemütlich macht. Ich sage mal mit dieser Anleitung gut 5h pro Tür (Auseinanderbauen, Dämmen, Verkabeln und wieder zusammenschrauben). Ich würde es auf zwei Tage verteilen, dann hat man keinen Stress. Es muss auch nicht unbedingt das erwähnte Dämmmaterial sein, welches ich verwendet habe. Es wurde halt hoch gepriesen und ich wollte es mal unbedingt testen, ob es besser als anderes ist...dafür fehlt mir leider noch der Vergleich, aber von der Handhabung ist es schon besser. Dieses würde reichen. Eine Lage auf große Flächen bei Panel und Türverkleidung...den Rest auf die Motorhaube im Kofferraum. Fertig. Ich habe bei mir auch das Gefühl, dass die Dämmung etwas "oversize" für einen 13er ist, aber lieber jetzt vorsorgen als hinterher nochmal Hand anlegen müssen. Falls doch ein potenter 16er einzieht. BTW. Richtig TOT wird die Tür auch nicht, selbst bei 3 Lagen Alubutyl in meinem 450 schwingt der Kunststoff mit. Aber das Ergebnis stimmt trotzdem.


    Wer noch Adapterringe braucht. Hier ist eine PDF mit einer Technischen Zeichnung. Achtung! Die Zeichnung ist nur für einen 15er TMT! Für einen 16er TMT muss man natürlich ein paar Sachen korrigieren!
    Adapterring SS15MW.pdf

    Hier nochmal komplett. Hält soweit bombe.


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    28. Verkabelung. Wer eh mit Passivweichen arbeitet oder der Hochtöner erst gar nicht in die Tür kommt, braucht kein zusätzliches Kabel verlegen. Da greift man das original Kabel ab....kann diesen Schritt überspringen. Für alle anderen. Ich habe die original Gummitüllen verwendet, jeweils ein kleines Loch für die Kabel geschnitten und zum Schluss noch mit Dichtmasse (umgangssprachlich: Affenscheiße, Bärendriss...) versehen.


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    29. In umgekehrter Reihenfolge alles wieder montieren. Unten sieht man den kleinen Pfusch...wenn man keinen neuen Bowdenzug kaufen kann, weil es Wochenende ist.


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    Kleiner Nachtrag: Wenn das Außenpanel wieder montiert wird, müsst ihr im hinteren, unteren Bereich anfangen. Also Hinten drauf schieben, die Front dabei etwas hängen lassen, dann hochschieben und nach vorne ziehen. Ihr werdet auf Anhieb die Vorderen Nasen treffen, bis auf die rot markierte. Da müsst ihr versuchen, die Haltenasen der Türverkleidung reinzudrücken und gleichzeitig das Türpanel nach vorne schieben. Das kann schon Nerven und Kraft kosten.


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    Hier sieht man eine Schraube von der Rückseite. Ist die unter dem Spiegelversteller.


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    22. Kunststoffkappe entfernen.


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    23. Nachdem alle Stecker abgezogen und Bowdenzüge ausgehängt wurden, kann die Türverkleidung entfernt werden. Dafür zieht man es im unteren Bereich von dem Türrahmen weg bis alle Klipse ausrasten und schiebt die Verkleidung nach oben weg. Es kann jetzt sein, dass ich etwas übersehen habe, da ich beim zweiten Demontieren der Türen nur das Außenpanel entfernt habe, nicht aber die Innenverkleidung.


    24. Dämpfungsfolie (HD2.9). Ist kein Muss, bringt aber mehr als eine zweite Schicht Alubutyl. Auch hier wieder nicht vergessen, das ganze vorher zu reinigen.


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    25. Alubutyl. Eigentlich reicht eine Lage auf beiden Türseiten (Außenpanel und Türverkleidung).


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    26. Da im Bereich des Lautsprechers nicht so wirklich gedämmt werden kann, weil dort viele Streben sitzen, habe ich es mit Glasfaserspachtel (Würth) ausgefüllt und diesem Bereich Masse und Stabilität gegeben. Normalerweise sollte man alles bohren, damit der Spachtel ja hält, aber ist in diesem Fall nicht möglich, also etwas geschliffen, mit Aceton gereinigt und so gespachtelt, dass es auf dem Alubutyl hält. Nicht zu viel Härter verwenden, damit der Spachtel nicht überhitzt und so auf der Vorderseite unschöne Sachen hinterlässt.


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    27. Ein Adapterring muss auch her, da die original Befestigung es nicht erlaubt. Ich habe meinen gedruckt, weil ein 15er Tiefmitteltöner (eigentlich ist es ein 13er, aber da ein Fußraumsub verbaut ist, ist der Tiefgang nicht so wichtig...spielt ja eh alles von vorne) verbaut wurde. Die rote Markierung zeigt den Übeltäter, warum nicht jeder 16er verbaut werden kann. Ich glaube 69mm war die Grenze für die Einbautiefe.


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