Windschutzscheibe Steinschlag

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    • Windschutzscheibe Steinschlag

      Hallo Zusammen,
      mich hats innerhalb von drei Monaten schon wieder erwischet, Steinschlag mit fettem Riss in der Windschutzscheibe ;(

      Frage an die Versicherungsprofis: Ich habe TK ohne SB. Anfang des Jahres wurde die Scheibe getauscht auch wegen Steinschlag und Riss.
      Muss ich mir Sorgen machen wenn ich jetzt schon wieder nen Schaden melde? So kurz nacheinander? Ist mir total unangenehm der Versicherung gegenüber. Selber zahlen bei knapp 700 Euro möchte ich natürlich auch nicht. Habe irgendwie schiss das die auf den Gedanken kommen mich rauszuschmeißen... Fahre meine Autos seit knapp 15 Jahren über die Allianz. Bisher nur einmal bei nem Vorgänger ne neue Windschutzscheibe bekommen, sonst nie was gehabt.
      Total Blöd.

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      Smart 44 66kw Prime mit Twinamic für die Arbeit und zum Spaß ;( [Blockierte Grafik: http://www.daiffy.de/bilder/44timo.gif]
      VW Sharan 2.0 TDI Allstar :thumbup:
      A 180 CDI
    • Hallo Timo,

      sprich mal Deine Agentur konkret auf einen Ausdruck der "Gesamtrenta der letzten 5 Jahre" an.
      Er oder sie erklärt Dir gerne ob eine "Sanierung" droht. Das ist der Fachbegriff bei Überprüfung der Wirtschaftlichkeit einer Kundenverbindung.

      Große Gesellschaften schauen sich die letzten 5 Jahre PRO VERTRAG an und treffen dann eine Entscheidung. "Rausschmiss" ist eine Option - Beitragserhöhung, außertarifliche Selbstbeteiligung usw. kommen allerdings wesentlich häufiger zur Anwendung als die Trennung vom Vertrag.

      Die GESAMTKUNDENVERBINDUNG mit ALLEN Sachverträgen und auch die der Familie kann eine Rolle spielen.

      Kleinere Gesellschaften betrachten auch mal einzelne Verträge isoliert und lassen deutlich weniger "Rentabilität" zu.

      Daumenformel zum ruhiger schlafen für Kunden der Top 10 - Gesellschaft:

      Ab dem 4. Schaden in 5 Jahren guckt sich jemand an, ob die Summe der eingezahlten Beiträge (NUR Sachgeschäft, keine Lebensversicherungen!) mit den ausgezahlten Schadenssummen betriebswirtschaftlich vereinbar sind. Über 100 % Verhältnis Schaden zu Beiträge wird die Luft dünner.

      PoWder

      PS: @timo: Mehr gerne per PN

    • Einen Hinweis habe ich noch, falls irgendjemand - aus welchen Gründen auch immer - die Rechnungssumme kleiner halten will:

      Der Aufschlag für die arbeitsaufwändige und rückfragenintensive Abwicklung eines Glasbruchschadens mit einem Versicherer beträgt in einem Großteil der Fälle gerne mal 50 - 100 %!
      (Achtung der Satz beinhaltet Ironie!)

      Wer bei der Preisanfrage "OHNE VERSICHERUNG" sagt und die Rechnungssumme auch selbst auslegt spart seiner Versicherung viel Geld und "belastet" seinen Vertrag in einem wesentlich kleineren Umfang.

      Diese Rechnung dann ab zum Versicherer mit Bitte um Erstattung und nach 3 Tagen ist die Kohle auf dem Konto - abzüglich einer eventuellen Selbstbeteiligung.

      Ich habe es leider schon mehrfach erlebt, daß der Aufschlag exorbitant ist. Ich persönlich zahle deswegen selbst und hole es mir wieder.

      Jeder soll Leben und seinen Aufwand leistungsgerecht vergütet bekommen - in einigen Fällen sehe ich jedoch nicht ein Geld mit 2 Händen rauszuschmeissen. Eine reicht auch.

      PoWder

    • Danke für die Erklärung! Das beruhigt mein Gewissen.

      Aber zum Thema Glasschadenabwicklung hab ich eine Frage: Da ich selber mal drei Jahre in der Rechnungsabteilung der gearbeitet habe: Es werden doch von den Versicherern Listen rausgegeben nach denen abgerechnet wird. Die Versicherungsgesellschaften diktieren uns doch wie hoch die Rechnung bei Windschutzscheibentausch ausfällt. Da gab es sogar nen Namen für, irgendwo kam das Wort "fair" drin vor. Bei uns zumindest wird nach diesem Standart abgerechnet, egal welchen Stundensatz wir haben, Festpreise die die Versicherungen vorschreiben.

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    • Es soll sogar schon Kunden geben, die ihre Autos grundsätzlich nur "Haftpflicht" versichern. Wenn man mal genau nachrechnet, was man in seiner gesamten Autofahrer-Zeit an Versicherungsbeiträgen berappt hat ohne je einen Schaden zu haben, wäre da nicht möglicherweise einen Schaden selbst zahlen billiger? Alle 20 Jahre sollte doch ein Totalschaden drin sein?
      Ich hab es noch nicht ausgerechnet und zahl brav meine VK. :D

      Thomas
      :blackred::thumbsup:
      42 Coupe prime 66kw twinamic

      Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. :thumbup:
    • :D
      Lieber lass mal.
      Ich bin gerne bereit mir dieses Stückchen Sicherheit zu erkaufen. Mal gewinnt man, mal verliert man. Oder so wie ich, man verliert in drei Monaten gleich zwei mal :thumbdown:
      Die Scheibe scheint nicht viel ab zu können :D Jedes Steinchen gleich ein großer Krater. Und dann auch noch direkt vor meiner Nase. Beide male. Es war auch ungefähr die gleiche Stelle auf der Autobahn wie beim letzten mal. Hat es da etwa jemand auf mich abgesehen :evil:
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    • Ich würde jetzt zumindest mit dem Scheibenwechsel noch etwas warten. Ich hatte leider bei Smarties Vorgängern auch mehrmals das Pech mit der Scheibe. Komischerweise immer in der Zeit zwischen Februar und Mai. Liegt vielleicht daran, daß noch viele mit Winterreifen unterwegs sind und der ganze Rollsplitt vom Winter noch nicht weggeräumt ist, und dann auf der Autobahn "rumfliegt". Erst wenn die Städte wieder gut gekehrt sind und die Winterreifen den Splitt nicht mehr auf die AB tragen, hat man an der neuen Scheibe seine Freude. Wenn nicht der TÜV-Termin dazwischenkommt, fährt das Auto auch mit Sprung in der Scheibe. ;)

      Thomas
      :blackred::thumbsup:
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    • Blackred schrieb:

      Alle 20 Jahre sollte doch ein Totalschaden drin sein?
      *HUST*

      Mein Erstwagen kostet 800€ Versicherung im Jahr mit allem was anzukreuzen geht. GAP-Deckung, Rabattschutz, Auslandsschadenschutz, Schutzbrief, keine Werkstattbindung. VK300/TK 150.

      Ich gehe jetzt msl von 50% Anteil für die Kasko aus:

      400 € mal 20 Jahre = 8.000,00 €

      Der Neupreis ist nicht sehr weit weg, allerdings fehlt noch eine Null.

      Ich trenne mich lieber von den 400€ jährlich als von einmalig x. Und x ist biel grösser als 400€ x 20. ;)

      PoWder

      PS: Bei einem Gebrauchtwagen sieht die Rechnung natürlich anders aus.
      Rechnet ruhig nach und entscheidet Euch dann für ruhigen Schlaf oder Roulette...
    • Sehe ich genau so. Bei meinem alten ( S204 von 2009) kam ich irgendwann auch auf den Gedanken wenigstens die Vollkasko rauszunehmen. Die monatliche Ersparnis hätte nur ein paar Euro gebracht. Auf Teilkasko wollte ich auch nicht verzichten, alleine schon wegen Glasschäden, Diebstahl und Naturgewalten.... Wie oft sind wir die letzten Jahre durch Hagelunwetter gekommen ;(

      Die Vollkasko beruhigt mein Gewissen wenn die Regierung das Auto mal fährt :saint:

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    • Hallo,

      die Haftpflicht und die Vollkasko zahlt jeder mit seiner erfahrenen SF-Klasse. Also x Prozent vom 100 % - Beitrag.

      Eine Teilkakso kostet für ALLE 100 %.

      Deswegen gibt es durchaus Fälle in denen die Vollkasko WENIGER kostet als die Teilkasko.
      Bei einem Beitragssatz von 30 % (SF 25) ist das regelmässig der Fall.

      @grundi: Dein Argument gefällt mir ;) TOP!

      PoWder

    • PoWder schrieb:

      400 € mal 20 Jahre = 8.000,00 €
      Moment! Die Rechnung hinkt doch ein wenig. Du wirst sicher ein hohe SF-Klasse haben (und nein du mußt sie uns nicht sagen :) ).
      Ich betrachte das mal aus meiner Sicht folgendermaßen:
      Ein Anfänger startet meist mit 125% Beitrag manche sogar mit noch viel mehr, dazu noch ein billiges altes Anfängerauto - da reichen 800€ eher nicht.Das steigert sich dann vielleicht nur langsam bis zum Neuwagen braucht man vielleicht mehrere alte Autos und die SF-Klasse sinkt ja auch nicht rasant. Würde man von Anfang an immer VK wählen kommt man in 20 Jahren sicher auf eine deutlich höhere Summe. Und ich glaube Otto Normalbürger muß schon sehr lange fahren (arbeiten) und kommt trotzdem nicht zu einem 80000€ Auto. Wenn man dann noch von einem gebrauchten Smart ausgeht kommt man sogar fast mit den von dir errechneten 8000€ hin. :D
      Ansonsten ist der Plan von grundi genau richtig: kann man sein Auto nicht ersetzen, braucht man die VK.
      Nix für Ungut.
      Thomas
      :blackred::thumbsup:
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      Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blackred () aus folgendem Grund: Schreibfehler

    • Blackred schrieb:

      Wenn man dann noch von einem gebrauchten Smart ausgeht kommt man sogar fast mit den von dir errechneten 8000€ hin.
      So ist es, selbst bei 60 bis 70% Prämie.
      Falls der ältere Smart ein Totalschaden sein sollte, hat er in diesem Zustand dennoch einen relativ hohen Ankaufwert (Totalschaden: -> Da reicht leider ein leichter Heckaufprall mit verzogenen Achsen aus).

      Natürlich darf man die gesparten VK-Beiträge nicht für Unwichtiges verjubeln, dann kommt für den nächsten Smart-Kauf ein nettes Sümmchen zusammen. Der neue Smart bekommt wieder seine Vollkasko mit eingebauten Wellness-Programm. :)