Beiträge von Blackred

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    Der Einfachheit halber würde ich zunächst versuchen den Griff (also den Teil, der beim Ziehen "aus der Türe rauskommt und beim loslassen wieder in der Türe verschwindet") mit einem geeigneten Kunststoffgleitmittel einsprühen/einstreichen und schauen, ob das eine Verbesserung bewirkt. Mir fällt als erstes Silikonspray ein. Das hält aber nicht lange an und kann die Haftung geeigneterer Gleitmittel verhindern. Für alle anderen Lösungen muß der Griff ausgebaut werden und die Ursache der Schwergängigkeit (Verschmutzung oder Korrosion von Bauteilen) wirksam bekämpft werden. Leider kann ich dir nicht mehr empfehlen, weil ich das Ding noch nicht zerlegt gesehen habe und mir die Ursache (noch) unbekannt ist.


    Edit: Bei mir ist nichts schwergängig, aber es kann ja noch werden. :S Wir haben in der Werkstatt einen speziellen Koffer mit diversen Mittelchen für solche Fälle von Schwergängigkeit oder Geräuschen. Flüssig, oder Fettähnlich je nach Material oder Anwendung. Der Koffer ist von einer Firma Bechem. Was da aber genau für chem. Mittelchen drin sind kann ich dir nicht sagen. Einfach weil es mich nicht interessiert, es muß nur funktionieren und langfristig wirken. :D

    ...und nicht zu vergessen, die Klammern und vor allem die geschlitzten Blindnieten, mit denen das Hitzeblech am Stoßfänger befestigt ist. ;) Blindnieten können nämlich nicht umgebaut /mehrmals verwendet werden.


    Edit: da war jemand schneller :thumbup:

    Das ergibt einen Stundensatz von 200.-€, sehr sportlich wie ich finde.

    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit an die der Kunde einfach nicht denken kann, weil er mit der Thematik nichts zu tun hat. Hersteller neigen dazu mit jedem neuen Modell die AW-Vorgaben (und nur diese werden vom Vertragshändler berechnet) im Vergleich zum Vorgänger nach unten zu kürzen, während Ersatzteilpreise immer weiter nach oben klettern. Hintergrund ist unter anderem meiner Meinung nach, daß der Hersteller nur daran interessiert ist möglichst viele Fahrzeuge zu verkaufen. Dies ist einfacher, wenn Versicherungseinstufungen niedrig gehalten werden und der Zeitaufwand für Wartungen (auf dem Papier) niedrig ist. An den Ersatzteilen verdient der Hersteller natürlich mit(folglich wird da nicht gekürzt), während die Arbeitszeit alleiniges Problem des Händlers ist. ^^ Dehalb werden bereits viele AW (nicht alle) völlig praxisfremd vorgegeben nur um den Preis gegenüber dem Vorgängermodell trotz teurer Teile sogar günstiger zu halten. Daraus folgt daß der Monteur möglicherweise deutlich länger benötigt, als der Händler dann verrechnen kann und dies wird am einfachsten über hohe Stundensätze abgefedert. Frei erfundenes Beispiel: Der Hersteller gibt für eine größere Reparatur 5 Stunden vor. Praxisgerecht wäre eine Arbeitszeit von 10 Std, der Händler bekommt also nur die halbe Zeit bezahlt. Dem Händler würden 100€/Std betriebswirtschaftlich genügen, wenn er 100% benötigte Arbeitszeit berechnen könnte. Er darf aber nur die halbe Zeit seines Monteurs verrechnen, also verlangt er den doppelten Preis/Stunde. Hinzu kommt daß heute besonders in großen Betrieben mehr Personal für Administration, Dokumentation,Telefonreport und Verwaltung (der so genannte Wasserkopf ; und ja auch die hübsche Maus am Tresen "Der Kollege kommt gleich" kostet Geld und bringt Keins :D ) benötigt wird, als Personal zur wahren Leistungserbringung in der Schrauberhalle vorhanden ist. Und liebe Leute: den Flachbildfernseher in der Annahme, den kostenlosen Kaffee und die obligatorische Wagenwäsche muß auch jemand bezahlen (Logischerweise Wir :P ) Natürlich nicht vollständig richtig, aber ich glaube ein Fünkchen Wahrheit ist mit Sicherheit dran. :D

    Fehlt dann nur noch die Beschreibung, was zu tun ist, wenn der Ruhestrom bei der Messung deutlich höher ausfällt. ;)


    Edit: Interessant wären auch die Hinweise in der smart-Reparaturdokumentation zur Vorgehensweise beim Abklemmen der Batterie. Einen Hinweis darauf habe ich irgendwo gelesen...