Die Scheibe hat eine spezielle Keilform (das klingt jetzt aber dramatischer als es in Wirklichkeit ist. Sind nur wenige 1/10mm), damit es an der Außen- und Innenfläche keine Doppelbild Spiegelung gibt. Außerdem hat ein HUD im Inneren eine komplizierte Optik aus mehreren Spiegeln und Linsen, damit eine bestimmte optische Länge erzeugt wird und das virtuelle Bild vor dem Auto liegt.
Wer sich so ein Chinateil unter die Scheibe klebt, hat dann nicht das, was ein HUD auszeichnet, also dass das Bild vor dem Auto liegt und man nicht auf die Nähe fokussieren muss. Das virtuelle Bild liegt dann knapp vor der Scheibe. Da kann man sich gleich normale Zusatzinstrumente ins Auto bauen und direkt drauf schauen.
Es gibt aber auch von manchen Herstellen ab Werk die Billigvariante, wenn sie sowas nachträglich ins Auto integrieren wollen und der Platz oder das Geld fehlt.
Das sind dann Combiner HUDs. Die haben eine eigene Projektionsscheibe aber leider auch ein virtuelles Bild dicht vor der Windschutzscheibe.