Beiträge von wodapol

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    Beim EQ ist die Anschlussgarantie durchaus sinnvoll, weil schon einzelne Bauteile aus dem E-Bereich das Auto zum wirtschaftlichen Totalschaden machen können. Bei mir war es nur das Kommunikationsmodul mit Arbeitslohn für einen knappen Tausender.

    Beim Benziner, besonders beim Brabus, kann man das Geld eher anlegen und bei Bedarf davon zahlen, was man nicht eh selbst macht. Meine bisherigen Teilekosten für den Brabus liegen nach sieben Jahren beim Preis einer Lambdasonde und eines Magnetventils. Alles andere, wie Batterie, Reifen und Bremsen waren nicht abgedeckte Verschleißteile.

    Ich weiß nicht, welche Laufleistung unter welchen Bedingungen Dein Smart hat. Wenn man sich die Funktionsweise des Motors anschaut und dabei bedenkt, dass er abnutzt, also mit der Zeit die Verdichtung der Zylinder durch Ablagerungen an den Ventilen und Verschleiß an Kolbenringen und Zylinderwänden unterschiedlich nachlässt, könnte ich mir auch das Szenario vorstellen, dass je nach Position, an der der Motor stehengeblieben ist, mal ein stärkerer und mal ein schwächerer Zylinder, der nicht sofort zündet, beim Anlassen an Nummer 1 steht. Kompression könnte man messen.


    Andererseits liegen die Untersetzungen von Anlasserritzel und Schwungscheibe in der Regel irgendwo zwischen 1:10 und 1:20. Dreht Dein Anlasser sieben Mal, hast Du vermutlich keine halbe Umdrehung der Kurbelwelle bis zum Start. Also beim Dreizylinder eigentlich noch "Jammern auf hohem Niveau". ;)

    Kann mir vielleicht jemand auf etwas Nachhilfe geben wo ich die aktuellen Passus dazu finde?

    Bis 2019 wurde den Fahrzeugen eine gedrucktes Heftchen zur Garantie mitgegeben. Die Garantiebedingungen enthielten keine ausdrücklich genannten Überziehungen beim Serviceintervall. Enthalten ist dies nur in den Garantiebedingungen der Smart SG 80 / 100 und analog in MB Junge Sterne - Bedingungen.


    § 4 Voraussetzung für jegliche Garantieansprüche ist, dass der Garantienehmer: a) an dem Kraftfahrzeug die vom Hersteller vorgeschriebenen oder empfohlenen Wartungs-, Inspektions- und Pflegearbeiten beim Garantiegeber, in einer vom Hersteller anerkannten Vertragswerkstatt bzw. nach Herstellervorgaben, ausführen und dokumentieren lässt. Eine Überschreitung von bis zu 1.000 km (Hersteller-Kilometervorgabe) bzw. bis zu einem Monat (Hersteller-Zeitvorgabe) ist unschädlich. Einem Garantieanspruch steht ein Verstoß gegen eine der vorgenannten Vorgaben nur dann entgegen, wenn dieser für den Eintritt des Schadens ursächlich ist. Eine Mitursächlichkeit ist ausreichend. Die Mit-/Ursächlichkeit wird vermutet. Dem Käufer/Garantienehmer bleibt es unbenommen, den Nachweis für die fehlende Ursächlichkeit zu führen; b) am Kilometerzähler Eingriffe oder sonstige Beeinflussungen unterlässt bzw. einen Defekt oder Austausch des Kilometerzählers unverzüglich der MBV unter Angabe des jeweiligen Kilometerstandes anzeigt; c) die Hinweise des Herstellers in der Betriebsanleitung zum Betrieb des Kraftfahrzeugs beachtet. Einem Garantieanspruch steht ein Verstoß gegen diese Vorgabe nur dann entgegen, wenn dieser für den Eintritt des Schadens ursächlich ist. Eine Mitursächlichkeit ist ausreichend. Die Mit-/Ursächlichkeit wird vermutet. Dem Käufer/Garantienehmer bleibt es unbenommen, den Nachweis für die fehlende Ursächlichkeit zu führen.

    Ich denke, es ist im SC auch noch einmal ein Unterschied, wenn Du regelmäßig mit Deinen Autos zum Service da bist. Ich hatte es mit dem EQ. Kurzfristig verlegter Urlaub, kein passender Termin mehr beim SC frei. KD-Meister: "Kein Problem, das machen wir ganz entspannt, wenn Sie wieder da sind. Schönen Urlaub." Folgemonat, Wartungsintervall trotzdem eingehalten.

    Du hast ja eine Menge erneuert - auch meine Favoriten für das Thema.


    Eine weitere Möglichkeit wäre die Regelung des Kraftstoffdruckes. Die Ventile altern natürlich auch. Wird der Druck nicht mehr aufrecht erhalten, dauert der Startvorgang länger. Bei heißem Motor begünstigt abfallender Druck zudem Dampfblasenbildung.


    Ein sporadisch hängendes AGR-Ventil sollte wenigstens einen P-Fehlercode auswerfen.

    Falls nur die SAMs und / oder ein sonstiges beteiligtes Steuergerät strubbelig sind, würde ein fünfzehnminütiges Abklemmen der Batterie alle Beteiligten auf dem Bus komplett kaltstarten. In vielen Fällen von eigentümlichem Verhalten nach Codieren hilft das. Hat die Werkstatt vermutlich nicht gemacht, oder?

    Ich hatte es umcodiert, als ich vor zwei Jahren meine Versuche mit einem Android-Gerät gemacht habe. Hat problemlos funktioniert.

    Dein neues Gerät hängt ja auch am CAN-Bus. Hast Du mal geschaut, ob es fahrzeugspezifische Funktionen unterstützt? Wenn zwei Seiten versuchen, eine Einstellung zu ändern, klappt das selten.

    Kann ja durchaus ein Brabus sein, aber der Brabus Serienauspuff vom 453 ist der an meinem im Avatar. Wäre wohl auch etwas viel verlangt, wenn Papenburg jede individuelle Veränderung in sein Gutachten aufnehmen sollte. ;)