Für meinen täglichen Arbeitsweg mit 60km für mich eine ersparnis von ca 1600Euro im Jahr.
Kommt ein Bisschen darauf an, was für ein Auto Du mit dem EQ ersetzt. Wenn ich das mit meinen über viele Jahre für das Pendeln genutzten CDI in Relation setze, liege ich bei etwa 600 Euro - unter der Voraussetzung, dass Du es ganzjährig schaffst, nur Strom aus eigener Produktion zu tanken. Und für Deinen Verbrauch solltest Du auch nicht außer Acht lassen, dass es einige Varianten von Schmuddelwetter gibt, die Dich zwingen, die Heizung zu nutzen, damit Du durch die Fenster schauen kannst.
Wir testen und vergleichen seit viereinhalb Jahren. Im Winter musst Du zwischen Komfort und sehr deutlichem Reichweitenverlust, oder Frieren und trotzdem noch einigem Reichweitenverlust wählen. Gleichzeitig geht der PV-Ertrag bei genanntem Schmuddelwetter um einen höheren zweistelligen Prozentbereich zurück.
Am Ende kommen bei uns Kilometerkosten von knapp 3 Cent für Strom, aber tatsächlich 26 Cent, wenn Versicherung (Haftpflicht, VK 500, TK 0), Wartung, 0,5 HU und die Anschlussgarantie SG100 dazu kommen. Alles echte Werte für 7.000 km. Kann man natürlich senken, wenn man nur Haftpflicht und TK nimmt. Aber unsere Fahrzeuge sind alle in langjährig unfallfreien Verträgen.
Der EQ ist kein billiges Auto. Im Vergleich zu meinem großen Diesel, 2.650 kg zGG, den ich trotz Allradantrieb immer zwischen fünf und sechs Litern bewege, der nur alle zwei Jahre zur Wartung muss, neben viel Platz auch einen ganz anderen Komfort bietet und dessen Kilometerkosten letztlich bei 32 Cent liegen, sieht der EQ nicht so toll aus. Und der Diesel zieht auch zwischendurch Anhänger.
Der EQ macht ohne Frage Spaß und wir fahren ihn gerne, aber es gibt nur wenige Profile, bei denen er wirklich eine Spardose ist (beim Arbeitgeber immer für lau Laden).
Denn wenn Du den Preis Deiner PV-Anlage für Deinen persönlichen Dachstrom einrechnest ... 