Sehr gerne differenziere ich das für euch aus. Bin mit dem EQ in die Baden-württembergische Pampa gefahren. In den Kreis Calw (ein Dorf neben den anderen, die „große“ Kreisstadt Calw selbst hat etwa 25.000 Einwohner). Beim ersten Mal dachte ich auch das geht nicht, „an der Autobahn (bzw. In der Nähe) ist es schon schwierig Typ2 Ladesäulen zu finden und dann wird das auf den Dörfern noch schlimmer.“ so mein Vorurteil, welches sich nur bedingt bestätigt hat. Ja Typ2 ist entlang der Autobahn nicht immer so gegeben und man muss dann auch mal von der Autobahn abfahren (bei CCS wäre das kein Problem). Und auf den Dörfern hat tatsächlich jedes Kaff heute ausreichend Ladesäulen (sowohl Typ 2 wie auch CCS). Und in den Großen Städten (in Berlin war ich noch nicht mit dem E-Auto, in Wuppertal schon auf -auf der Durchreise- da hab ich bei Kaufland geladen) ist es meiner Erfahrung nach auch ganz gut, kann da jetzt für das Ruhrgebiet (besonders Essen, Gelsenkirchen, Dortmund, Duisburg und umliegende Gemeinden), Köln, Düsseldorf, München und den Großraum Stuttgart sprechen).
Das Manko am Smart 453 ist der fehlende CCS (der würde es entlang der Autobahn komfortabler machen). Aber wenn der vorhanden ist, ist die Ladesituation in Deutschland für gut (bisher nur in NL bessere Infrastruktur gesehen).
Beste Grüße
PS: Dieser Bericht beruht auf meinen Erfahrungen aus jetzt ziemlich genau 4 Jahren und 70.000km mit dem Smart EQ + etwa 10.000km mit Leihfahrzeug (Polestar 2)