Mein Senf zu #96 und #99
Das TFL im MOPF-LED-Scheinwerfer kann man nicht so codieren, dass etwas anderes als sofortiges volles Einschalten nach dem Blinken passiert. Ohnehin wird das TFL ja nur bei ausgeschaltetem Abblendlicht und Standlicht während des Abbiegeblinkens (nicht Warnblinken) schwarz geschaltet, ansonsten läuft es als Standlicht mit verringerter Helligkeit weiter. Geschriebenes gilt bei der Verwendung passiver Adapterkabel für den LED-Scheinwerfer und entsprechender Codierung.
Die zitierte Helligkeitsrampe über eine Dauer von knapp 5 s ist fest im LED-Scheinwerfer eingebaut. Sie wird bei per Codierung freigeschaltetem Welcome/Goodbye aktiviert und kann sowohl aufwärts als auch abwärts. Die größte Helligkeit entspricht Standlicht, nicht TFL. Die Scheinwerfer-Rampenparameter sind nicht mit DDT4ALL codierbar. Die Parameter für die LED-Rückleuchten könnte man in EMM Edison Lighting schon umcodieren.
Plontines TFL-Zusatzsteuergerät kann stufiges Einschalten des TFL oder Standlichts nach dem Blinken per Schalterstellung optional erzeugen. Es sind bis zu drei Stufen möglich: dunkles Weiß, mittleres Weiß (entspricht Standlicht), helles Weiß (entspricht TFL). Die Dauer der Stufen hat eine Größenordnung von jeweils etwa 0,1 s. Die letzte Stufe bleibt natürlich dauerhaft. Nötig ist dazu die Plontine-Software neuester Generation bzw. ein Update früherer Geräte auf diesen Stand. Die neueste Software ist derzeit in kontinuierlicher Weiterentwicklung. Vereinzelt wurden in den letzten Monaten schon erfolgreiche Betaversionen ausgeliefert.
Grundsätzlich kann ich im Zusatzsteuergerät die 5-s-Rampe bei Standlicht auch nach dem Blinken aktivieren. Es gibt ältere ausgelieferte Softwareversionen, bei denen das optional möglich ist. Allerdings wurden die 5 s als viel zu langsam empfunden. Deswegen habe ich dies Feature wieder ausgebaut.
Gruß
Plontine